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Jasmin Yilmaz (l.), Patricia Mayer und Klaus Kreß halten Rosen für Passantinnen bereit.

Rosen als Mahnung

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Bad Nauheim (pm). Anlässlich des Internationalen Frauentages haben Bürgermeister Klaus Kreß, die Bad Nauheimer Frauenbeauftragte Patricia Mayer und ihre Stellvertreterin Jasmin Yilmaz am Dienstag Passantinnen auf dem Wochenmarkt fair gehandelte Rosen angeboten. Mit der Rosen-Station, Info-Material und Bodenaufklebern setze die Stadt Bad Nauheim ein Zeichen für Frauenrechte und den fairen Handel, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.

»Wir haben die Aktion bewusst auf den Tag nach dem eigentlichen Weltfrauentag am 8. März gelegt, da wir in Zeiten von Corona nur auf dem Wochenmarkt viele Menschen erreichen konnten. Dennoch gab es die Rosen natürlich kontaktlos - die Passantinnen konnten sie sich selbst nehmen. Wir wollten mit dieser Geste darauf aufmerksam machen, dass noch immer Diskriminierung und Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern bestehen, und dazu ermuntern, sich für eine Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen. Die Fairtrade-Rosen stehen gleichzeitig für die Stärkung von Frauenrechten in Ländern des globalen Südens«, bekräftigt Bürgermeister Kreß.

Wer dieser Tage in der Fußgängerzone unterwegs ist, wird zudem über große, bunte Bodenaufkleber »stolpern«. »Frauen wählt - Eure Stimme zählt! oder »Frauen - systemrelevant, aber unterbezahlt!« ist darauf zu lesen. Patricia Mayer dazu: »Das Wetterauer Aktionsbündnis macht zum Weltfrauentag mit dieser Aktion auf die Rechte von Frauen und noch bestehende Benachteiligungen aufmerksam. An zwölf Standorten wurden hierfür Aufkleber zu verschiedenen Themen geklebt, wie beispielsweise die weiterhin bestehende Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern, das Recht auf ein gewaltfreies Leben oder die Aufwertung von Pflegeberufen und Care-Arbeit. Sie sind noch bis zum 15. März zu sehen.«

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