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Projekttag der Bad Nauheimer Schulen

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Bad Nauheim (hau). Trotz Regen: An Farbenpracht und Spaß an der Freud dürfte der jüngste Projekttag der Bad Nauheimer Schulen auf dem Gartenschaugelände kaum zu überbieten sein. Diesmal stand der Goldsteinpark ganz im Zeichen von Sport, Tanz und Akrobatik. Viel Beifall gab es für den »Bewegenden, bewegten Garten«, den Schüler aller Jahrgänge und Schulformen buchstäblich zauberhaft gestalteten.

Frühaufsteher unter den Gartenschaubesuchern wurden Zeuge, wie zwischen realen Bäumen ein mystischer »Zaubergarten« erwacht. Unversehens legt sich ein Hauch von »Avatar« über die Szenerie. Lebendige Tanzsäcke mutieren zu Bäumen, werden von erwachenden Menschen erst vorsichtig beäugt und dann abgeholzt. Schließlich wehrt sich der Zaubergarten, Lichtwesen schweben hinzu und am Ende ist es der Mensch, der überwältigt am Boden liegt. Es sei ein gewöhnungsbedürftiges Gefühl, in den Tanzsäcken zu stecken, gesteht der 12er Sportgrundkurs der Ernst-Ludwig-Schule (ELS) gerne, auch sei die Kraftanstrengung nicht zu unterschätzen. Aber die neue Körpererfahrung mache vor allem Spaß - zumal zur elektronischen Musik von »Schiller«, einem Global-Pop- und Ambient-Projekt.

Ihre eigene Musik hatte unterdessen die Gruppe »Darstellendes Spiel« der Klassen 7 bis 10 an der ELS mitgebracht: Das Blasorchester der Schule umspielte (oder war es doch umgekehrt?) die Dschungelabenteuer der Schauspielertanzschar, Alltagsszenen zwischen Aufstehen und Schule. Jede Menge Lust am HipHop-Tanzen versprühte die Tanz-AG der Stadtschule am Solgraben. Unterdessen ging es bei den Sportstackern aus den Klassen 5 bis 9 der ELS so schnell rund, dass das bloße Auge kaum folgen konnte.

Kein Wunder, gehören die coolen Becher doch zum täglichen Training für Kopf und Finger. Verschiedene Bechergrößen und immer neue Tricks sind hier an der Tagesordnung. Bis zur Deutschen Meisterschaft haben es Casairfhiona, Johanna (beide 9a) und Bláthnaid (5c) schon gebracht.

Mit internationalen Tänzen begeisterten unterdessen die Erst- und Zweitklässler von der Stadtschule an der Wilhelmskirche. Die Wettertalschule Rödgen hatte sich für Bewegungsspiele entschieden, die Steinfurther Rosendorfschule für Tanz zum Mitmachen und die Waldorfschule für ihr Steckenpferd Akrobatik und Varieté. Einen bunten Mix aus Bewegungsspielen, Tanz, Akrobatik und Schach hatte die St.-Lioba-Schule zusammengestellt. Zwischendurch lugte sogar die Sonne aus schwarzen Wolken hervor und im Laufe des späten Vormittags füllten sich auch die Zuschauerreihen ein wenig. Doch wie so oft: Nicht die Masse macht’s. Die Klasse(n) ließ(en) keine Wünsche offen.

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