Präzisionsmedizin als Ziel

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Im frisch sanierten Hörsaal des Bad Nauheimer Max-Planck-Instituts (MPI) fiel kürzlich der Startschuss für das neu gegründete Kardiopulmonale Institut (CPI). Das CPI ist das Ergebnis der einzigen erfolgreichen Bewerbung aus Hessen bei der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Neben dem Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung sind die Justus-Liebig-Universität in Gießen und die Goethe-Universität in Frankfurt Partner in diesem Forschungsverbund. Deshalb waren auch die beiden Präsidenten Birgitta Wolff (Frankfurt) und Joybrato Mukherjee (Gießen) eigens zur Auftaktveranstaltung nach Bad Nauheim gekommen. Mukherjee dankte allen Beteiligten für deren enorme Arbeitsleistung bei der Konzeption und Vorbereitung des Antrags. Zudem bescheinigte er einen "herausragenden Teamspirit".

Im frisch sanierten Hörsaal des Bad Nauheimer Max-Planck-Instituts (MPI) fiel kürzlich der Startschuss für das neu gegründete Kardiopulmonale Institut (CPI). Das CPI ist das Ergebnis der einzigen erfolgreichen Bewerbung aus Hessen bei der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Neben dem Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung sind die Justus-Liebig-Universität in Gießen und die Goethe-Universität in Frankfurt Partner in diesem Forschungsverbund. Deshalb waren auch die beiden Präsidenten Birgitta Wolff (Frankfurt) und Joybrato Mukherjee (Gießen) eigens zur Auftaktveranstaltung nach Bad Nauheim gekommen. Mukherjee dankte allen Beteiligten für deren enorme Arbeitsleistung bei der Konzeption und Vorbereitung des Antrags. Zudem bescheinigte er einen "herausragenden Teamspirit".

Profitieren soll das CPI davon, dass alle drei Institutionen über mehr als zehn Jahre Erfahrung bei der Zusammenarbeit in einem Forschungsverbund verfügen. "Die beiden Universitäten und das Max-Planck-Institut haben im Vorläuferverbund, dem Exzellenzcluster Kardiopulmonales System, überaus erfolgreich zusammengearbeitet und dabei die Grundlage für den nächsten Schritt gelegt", sagte Thomas Braun, Geschäftsführender Direktor des MPI und neben Werner Seeger (Gießen, Bad Nauheim) und Stefanie Dimmeler (Frankfurt) einer der Direktoren des neu gegründeten CPI.

Ziel des CPI ist es, Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems und der Lunge zu heilen. Dies soll mithilfe modernster wissenschaftlicher und klinischer Ansätze geschehen. So sollen molekulare Prozesse in Zellen als Grundlage der Organfunktion oder aber der Entstehung von Erkrankungen erforscht werden.

Laufzeit: Sechs Jahre

Zudem wollen die Wissenschaftler untersuchen, welche molekularen Pfade bei der Bildung von Geweben, bei Umbauprozessen während Entwicklung, Erkrankung und bei der Regeneration geschädigter Organe beteiligt sind. "Unser Ziel ist es, anschließend individualisierte Therapiekonzepte zu entwickeln, die auf den einzelnen Patienten zugeschnitten sind", sagte Braun. "Das CPI soll Präzisionsmedizin für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zum Standard machen."

Beim Kardiopulmonalen Institut handelt es sich um einen Forschungsverbund. Einen neuen zentralen Sitz wird es nicht geben, vielmehr arbeiten die Wissenschaftler an den drei beteiligten Standorten. Ein Viertel des Etats – beantragt waren knapp 50 Millionen Euro – geht nach Bad Nauheim an das Max-Planck-Institut.

Allerdings ist noch nicht sicher, wie viel Geld tatsächlich fließen wird. Hintergrund: Das Bundesforschungsministerium hat die Mittel aller bewilligten Anträge pauschal um knapp 25 Prozent gekürzt, weil mehr als die ursprünglich geplanten 50 Anträge bewilligt wurden. Die Gesamtmittel wurden jedoch nicht aufgestockt.

In Bad Nauheim sollen vorbehaltlich einer ausreichenden Finanzierung zwei Forschungsgruppen eingerichtet werden. Dazu sollen einige Forschungsprojekte am Max-Planck-Institut finanziert und mehrere wissenschaftliche Großgeräte angeschafft werden. Die Laufzeit des CPI-Verbunds beträgt zunächst sechs Jahre. Eine Verlängerung um weitere sechs Jahre ist möglich.

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