Kliniken ziehen Bilanz

Von Platzwunde bis Bauchstich

  • vonred Redaktion
    schließen

Bad Nauheim/Friedberg(pm). "Für Silvester war es ruhig", hieß es an Neujahr in der Notaufnahme des Hochwaldkrankenhauses Bad Nauheim. Einige Schnittverletzungen, ein paar Sturzfolgen hatte es in der Nacht zu verarzten gegeben. Die Belegschaft der Notaufnahme fühlte sich ein wenig an die vorangegangene Silvesternacht erinnert, die ähnlich ereignislos verlaufen war.

"Es war normal, unruhig wie immer", lautete die Bilanz der Zentralen Notaufnahme des Bürgerhospitals Friedberg. Eine zerschnittene Hand nach einem Sturz in Glasscherben, diverse Verbrennungen trotz Böllerverbots, eine Platzwunde am Kopf und weitere Sturzfolgen waren hier zu versorgen, außerdem kam ein Patient mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung.

Aus der Reihe fällt das Kreiskrankenhaus Schotten im Vogelsbergkreis, das wie das Hochwaldkrankenhaus und das Bürgerhospital zum Gesundheitszentrum Wetterau (GZW) gehört. Dort ging während der Nacht und bis weit in den Nachmittag des Neujahrstages hinein in der Zentralen Notaufnahme "die Post ab". Es gab Verbrennungen und Sturzfolgen wie Prellungen oder eine lädierte Schulter zu behandeln. Platzwunden, ein Stich in den Bauch und weitere Blessuren gingen auf Schlägereien zurück. In einigen Fällen wurde übermäßiger Alkoholgenuss konstatiert. Behandelt werden mussten des Weiteren Personen nach einem Verkehrsunfall sowie eine Frau, die das Opfer häuslicher Gewalt geworden war. Auch ins Schottener Krankenhaus kam ein Patient mit Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare