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Olympisch-nasses Vergnügen im Usa-Wellenbad

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Bad Nauheim/Friedberg (cor). »Hier ist viel Potenzial, daher möchten wir heute ein Zeichen setzen«, sagte Marlies Krell-Moder, Vorsitzende der DLRG Friedberg-Bad Nauheim.

Gemeinsam mit dem VfB Friedberg, dem Schwimmclub Bad Nauheim, der SG Wetterau, der DLRG Dorheim, Triathlon Wetterau sowie den Tauchclubs Wetterau und Bad Nauheim veranstaltete die DLRG Friedberg-Bad Nauheim am Samstag den ersten Tag der Vereine im Usa-Wellenbad. »Wir stellen quasi nur die Räumlichkeiten zur Verfügung«, informierte Betriebsleiterin Sabine Schramm. Ideen und Planungen kamen von den Vereinen.

Erlös für Spiele-Attraktionen

Drei Monate lang wurde vorbereitet, heraus kam ein umfangreiches Angebot für Groß und Klein. Jeder Verein wartetete an den Stationen mit attraktiven Angeboten auf: Retten, Tauchen, Laufen, Schwimmen und Aqua-Fitness.

Dazu gab es Informationen rund um die Vereine, ein Gewinnspiel und eine Tombola ganz ohne Nieten. Die Preise reichten von Karten fürs Neujahrs-Varieté bis hin zum Quietsche-Entchen. Viele örtliche Geschäfte und Institutionen unterstützten die Tombola mit gesponserten Preisen. Die Damen der DLRG-Ortsgruppe boten selbst gebackenen Kuchen an.

Zweckverbandsvorsitzender Wolfgang Mahr nutzte die Begrüßung für Worte des Dankes. Das Usa-Wellenbad sei ein Sportbad, »und das möchten wir wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken«, sagte DLRG-Chefin Krell-Moder. Was eignet sich da besser als Olympische Spiele im Schwimmbad? Mit einer Startkarte ging es zu den einzelnen Stationen, und die erfolgreiche Teilnahme wurde mit Stempeln belohnt. Wer alle ergatterte, musste noch sein Schwimmbad-Wissen unter Beweis stellen. Die schnellsten fünf Teilnehmer erhielten Schwimmbad-Freikarten.

Da strengten sich die Geschwister Alea und Lenny gerne an. Während Alea bei den Wasserballern Wurftechniken übte, erhielt Lenny bei den Triathleten Tipps für das »Laufen im Wasser«. »Nicht so schwierig«, sagte Lenny später. Wenige Meter weiter wurden die Teilnehmer mit Taucherbrillen und Schnorcheln ausgestattet. Unter Wasser galt es, Muttern von einem Schraubenbrett zu drehen. »Unser schnellster Taucher schafft es, in zwei Minuten die Muttern zweimal runter und wieder drauf zu drehen«, verriet Heiner Saller.

Die Einnahmen des Tages kommen den Gästen des Usa-Wellenbads zugute. »Die Vereine möchten es für eine neue Spiele-Attraktion zur Verfügung stellen«, teilte Badbetriebsleiter Sascha Rieck mit.

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