Ohne Termin ins Bürger- und ins Familienbüro

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Bad Nauheim (pm). Ab Montag, 14. Juni, kann das Bürgerbüro - vorbehaltlich der aktuellen Entwicklung der Inzidenzzahlen - auch ohne Terminvereinbarung besucht werden. Bürgermeister Klaus Kreß erklärt dazu in einer Pressemiteilung der Stadt: »Seit Mai 2020, nach dem ersten Lockdown, gilt für das Bürgerbüro ein differenziertes Einlasskonzept. Seitdem können die Bürger/innen ihre Anliegen wieder vor Ort, aber mit Termin erledigen.

Aufgrund der niedrigen Neuinfektionen und der stabilen Inzidenz im Wetteraukreis haben wir uns dafür entschieden, dass Pass- und Meldeangelegenheiten wieder spontan erledigt werden können. Dennoch bleibt die Möglichkeit einer Terminbuchung bestehen, und ich möchte Ihnen nahelegen, einen Termin zu vereinbaren, um längere Wartezeiten zu vermeiden.«

Termin vereinbaren aber weiter möglich

Ein Termin kann über den Online-Terminkalender unter bad-nauheim.de/termin gebucht oder unter der Telefonnummer 0 60 32/34 31 vereinbart werden. Empfohlen wird auch, andere Kommunikationswege wie Online-Dienste, E-Mail oder Telefon zu nutzen, um persönliche Anliegen kontaktlos zu klären.

»Analog zum Bürgerbüro öffnet auch unser Familienbüro in den alten Markthallen am Burgplatz ab Montag, 14. Juni, ohne Terminvereinbarung. Die Mitarbeiter/innen sind dann wieder ohne lange Vorplanung für Sie da«, kündigt Erster Stadtrat und Sozialdezernent Peter Krank an.

Die Öffnung ohne Terminvereinbarung gilt ausschließlich für das Bürger- und das Familienbüro. Für die anderen Bereiche der Stadtverwaltung braucht man weiterhin einen Termin.

»Wegen der anstehenden Urlaubszeit und des dann steigenden Bedarfs für Pässe bitten wir, das Bürgerbüro nur in dringenden Fällen persönlich aufzusuchen. Gleichwohl haben wir die Inzidenzen täglich im Blick und reagieren unmittelbar. Wenn die Zahlen steigen, greifen wir auf unser Terminkonzept zurück und schalten - analog der für den Einzelhandel und die Gastronomie geltenden Regularien - weitere Maßnahmen dazu«, betont Matthias Wieliki, Fachbereichsleiter Zentrale Steuerung und Öffentlichkeitsarbeit.

Umfangreiches Hygienekonzept

Für das Rathaus gilt ein differenziertes Hygienekonzept, das auf die neue Situation angepasst worden ist, um Begegnungen zu vermeiden und ein hohes Maß an Sicherheit bezüglich Ansteckungen zu gewährleisten. Der Zutritt zur Stadtverwaltung ist nur mit einem Mund-Nasen-Schutz möglich, und die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Meter zu anderen Personen gilt im gesamten Gebäude, insbesondere im Wartebereich.

CO2-Melder, bodentiefe Plexiglasabtrennungen im Wartebereich und an den Arbeitsplätzen, Handdesinfektion für Kunden und regelmäßige Flächendesinfektionen sorgen für Hygiene.

Über die Luca-App ist freiwillig ein schneller »Check-In« möglich, alternativ können die Kontaktdaten der Besucher auch von den Mitarbeitern erfasst werden.

Über ein Einbahnstraßensystem wird sichergestellt, dass sich möglichst wenige Menschen begegnen. Aufgrund der Größe des Bürgerbüros können sich im Wartebereich maximal fünf Personen gleichzeitig aufhalten. Weitere Besucher werden gebeten, kurz vor der Eingangstür zu warten, wie dies etwa im Einzelhandel gehandhabt wird. Bürger mit Termin werden priorisiert drangenommen.

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