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Einem augenzwinkernd angebotenen »Fitness-Test für Berlin« unterwarf sich Häuser beim Besuch der Park-Klinik.

Oft scheitert es an Bürokratie

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Bad Nauheim (pm). Nur etwa 1,5 Prozent des Budgets einer gesetzlichen Krankenkasse entfällt laut Jochen Hahn, Geschäftsführer der Park-Klinik Bad Nauheim, auf den Bereich der Rehabilitation - mit entsprechenden Konsequenzen für die vergleichsweise geringe Durchsetzungskraft der Interessen von Reha-Kliniken, wie Hahn in einem Gespräch mit dem CDU-Bundestagskandidaten Armin Häuser ausführte.

Gemeinsam mit Verwaltungsleiterin Gülcan Yazan forderte Hahn von der Politik unter anderem eine gesetzliche Grundlage für die Sicherung des bedarfsgerechten und frühzeitigen Zugangs zu Reha-Leistungen nach medizinischen Kriterien. Auch sollten sich künftig Patienten jede geeignete Reha-Einrichtung mit Versorgungsauftrag auswählen können, ohne dafür Mehrkosten tragen zu müssen. In der Fachklinik für Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung werden Patienten bei Erkrankungen der Gelenke und Wirbelsäule behandelt, nach Unfällen, chirurgischen Eingriffen am Bewegungsapparat sowie nach Hüft- oder Knieprothesen-OPs. An mehreren Beispielen schilderte Hahn die bürokratischen Hürden, die Antragsteller vor einer Genehmigung ihrer Reha-Maßnahme durch die Träger nehmen müssten. Die Klinik übernehme eine unverzichtbare Rolle im Genesungsprozess erkrankter oder von Behinderung bedrohter Menschen. »Ein Abbau von Bürokratie wäre gesamtgesellschaftlich dringend erforderlich«, appellierte Hahn an Häuser.

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