Am Neujahrstag: Pkw-Fahrer getötet, Tochter schwer verletzt

Bad Nauheim (jw). Das Jahr begann, wie sich niemand den Beginn eines Jahres wünscht: Bei einem Verkehrsunfall in der Rosbacher Straße ist am Mittwoch ein 39-jähriger Familienvater aus Bad Nauheim getötet worden. Mit im Fahrzeug war seine 17-jährige Tochter, die ein schweres Schädelhirntrauma erlitt und in die Unfallklinik Frankfurt gebracht wurde.

Die Mutter, die sich zwei Fahrzeuge hinter dem Unfallwagen befand und das Unglück vermutlich mitansehen musste, erlitt einen Schock und wurde ins Hochwaldkrankenhaus transportiert. Die Unfallursache stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest. Reifenspuren deuten darauf hin, dass der grüne Nissan-Kombi mit bulgarischen Kennzeichen – aus welchen Gründen auch immer – ins Schleudern geraten war. Danach krachte der Pkw offenbar mit großer Wucht gegen einen Baum.

Mittwochnachmittag am Waldsportplatz: Fünf Einsatzwagen der Bad Nauheimer Feuerwehr und mehrere Polizeiautos blockieren die Rosbacher Straße, Spaziergänger bleiben stumm stehen. Von weitem sehen sie das Unfallfahrzeug: Das Dach ist vorne bis zu den Sitzen eingedrückt, die Windschutzscheibe lehnt an einem Baumstamm, hinter dem Wagen liegen hydraulische Werkzeuge, mit denen die rund 15 Feuerwehrleute den Pkw öffneten, um die Insassen zu befreien. Gegen 15.10 Uhr kam die Alarmierung, berichtet Stadtbrandinspektor Ronald Neumann. "Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen", meldeten die Rettungssanitäter. Als die Feuerwehr ankommt, ist der Fahrer bereits tot.

Ein Notfallseelsorger betreut vor Ort die Angehörigen. "Das ist kein guter Beginn eines neuen Jahres", sagt Neumann, als er Brandschutzdezernent Peter Baumann über den Einsatz informiert. "Auch nicht für meine Leute."

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