Neue Schau des Kunstvereins

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Bad Nauheim (pm). Wenn zwei Künstler, die beide an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach lehren, ihre gemeinsame Ausstellung annäherungsweise in der Trinkkuranlage überschreiben, dann können sich die Besucher der Galerie auf eine spannungsreiche Begegnung zweier künstlerischer Positionen freuen: Die in Finnland geborene Merja Herzog-Hellstén präsentiert sich mit einer schwebenden Installation sowie mit Tuschemalereien auf Holztafeln, Werken aus der Serie »Still«.

Der ehemalige Städel-Meisterschüler Volker Steinbacher zeigt mit Druckgrafiken, die sich im weitesten Sinne mit dem Thema »Landschaft« auseinandersetzen, seine Expertise. In ihrer neusten Arbeit »unentschieden!« greift Herzog-Hellstén, die schon 2011 zu Gast im Kunstverein war, das Thema des Spiels und lässt die raumgebende Jugendstil-Rotunde der Galerie in der Trinkkuranlage zum Spielfeld werden. Hier formuliert sie ihre Installation, eine zum Stillbild erstarrte visuelle Darstellung eines fiktiven, bereits beendeten Spiels.

Steinbacher setzt dem seine Landschaften gegenüber, die für ihn ideal zum Medium der Radierung zu passen scheinen.

Zur Vernissage der Ausstellung in Anwesenheit beider Künstler lädt der Kunstverein für Freitag, 13. März, um 19 Uhr in die Galerie in der Trinkkuranlage ein. Die Kunsthistorikerin Dorothee Baer-Bogenschütz führt in die Ausstellung und deren Werke ein. Der Eintritt ist frei.

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