Übergabe mit Maske: (v. l.) Konrad Dörner, Gabi Kißler, Timo Neeb, Annemarie Nickel-Kleindienst und Dr. Wolfgang Hammann mit der neuen Patienten-Transportliege. FOTO: PM
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Übergabe mit Maske: (v. l.) Konrad Dörner, Gabi Kißler, Timo Neeb, Annemarie Nickel-Kleindienst und Dr. Wolfgang Hammann mit der neuen Patienten-Transportliege. FOTO: PM

Neue Liege für die Radiologie

  • vonred Redaktion
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Bad Nauheim(pm). Anlässlich der ersten Corona-Welle im Frühjahr wurde die seit Jahren andauernde systemische Unterfinanzierung der bundesdeutschen Krankenhäuser erstmals in der breiten Öffentlichkeit diskutiert. Die Bundesregierung hat darauf mit einem Strukturprogramm reagiert, vorrangig, um in der Krise kurzfristig den dringend benötigten Ausbau der intensivmedizinischen Infrastruktur sicherzustellen. Die für die chronische Unterfinanzierung verantwortlichen Parameter haben sich damit allerdings nicht verändert.

Umso wichtiger ist deshalb die Unterstützung der Kliniken durch Fördervereine. Sie greifen ein, wo Wünschenswertes nicht oder zumindest nur mit erheblicher zeitlicher Verzögerung beschafft werden könnte. Der Förderverein des Hochwaldkrankenhauses setzt seit vielen Jahren einen der Schwerpunkte seiner Hilfstätigkeit auf die krankenhausinternen Transportsysteme. Bereits mehrfach wurden für unterschiedliche Abteilungen des Hauses bedarfsgerechte Liegen oder Transportstühle angeschafft.

Hilfe beim Umlagern von Patienten

Dieser Tage war die Radiologie an der Reihe. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Annemarie Nickel-Kleindienst, Dr. Wolfgang Hammann und Timo Neeb überreichte Fördervereinsvorsitzender Konrad Dörner eine 2550 Euro teure Patienten-Transportliege an Gabi Kißler, die die Spende stellvertretend für die Radiologische Abteilung des Hochwaldkrankenhauses dankend entgegennahm. "Diese Liege wird uns beim Transport und bei der Umlagerung von Patienten eine große Hilfe sein", versicherte sie.

Wie Vorsitzender Dörner hervorhob, sei die Situation in den Krankenhäusern während der ersten Welle der Corona-Pandemie deutlicher ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt als während all der Jahre zuvor. "Wenn eine solche Krise etwas Gutes haben kann, dann die öffentliche Aufmerksamkeit und die Erkenntnisse, die wir daraus ziehen. In diesem Fall ist die Erkenntnis diejenige, dass unsere hoch qualifizierte Gesundheitsversorgung nicht selbstverständlich und vor allem nicht umsonst zu haben ist", betonte Dörner. Der Förderverein werde das Hochwaldkrankenhaus auch künftig nach besten Kräften unterstützen.

Wer dazu seinen Teil beitragen möchte, kann dem Verein beitreten oder ihn durch eine Geldspende auf eines seiner Konten (Sparkasse Oberhessen, IBAN DE05 5185 0079 0030 0803 60; Volksbank Mittelhessen, IBAN DE81 5139 0000 0089 6239 01) unterstützen.

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