Kamera ausgewertet

Nach Vergewaltigung Rückschlag bei Ermittlungen

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Nach der Vergewaltigung einer 59-jährigen Frau im Bad Nauheimer Kurpark hat die Polizei auch Aufnahmen einer Kamera ausgewertet. Doch die Hoffnungen haben sich zerschlagen.

Bei der Suche nach dem Mann, der am 18. März morgens um 5.15 Uhr im Kurpark eine 59-jährige Bad Nauheimerin vergewaltigt hat, muss die Polizei einen Rückschlag hinnehmen. "Die Kamera-Auswertung hat die Ermittlungen nicht weiter gebracht", sagte Pressesprecherin Sylvia Frech am Mittwoch. Wie die WZ berichtet hat, hängt in der Nähe eines Kassenautomaten an den Kolonnaden eine Kamera. Da der mutmaßliche Täter in Richtung Parkstraße geflüchtet war, hätte es sein können, dass er in den Fokus der Kamera geraten wäre, die eine Fläche von etwa 15 Quadratmetern filmt.

Es gebe "leider keine heiße Spur auf den Täter", sagte Frech. Bislang seien keine Hinweise auf den Vergewaltiger eingegangen Für ein Phantombild gebe es zu wenige Angaben zum Aussehen. Die Spurenauswertung laufe noch, die Polizei hoffe außerdem, dass sich noch Zeugen melden, die vielleicht etwas gesehen haben. Das Opfer beziehungsweise auch ein Zeuge, der den mutmaßlichen Täter zwischenzeitlich zu fassen bekam, beschrieben den Mann als dunkelhäutig und etwa 1,85 groß. Er soll die 59-jährige Frau auf Englisch bedroht haben. Außerdem soll er eine schwarze Lederjacke und vermutlich eine dunkle Mütze getragen haben. Die Polizei nimmt Hinweise unter Tel. 0 60 32/60 10 entgegen.

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