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Mit Werkzeug, Leiter und seinem Wissen ist Werner Ruf von der Rosenschule Steinfurth »angerückt«, um die Mitglieder des Jugendtsilvereins bei den anstehenden Arbeiten zu unterstützen.

Nach historischem Vorbild

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Bad Nauheim (pm). Es war an der Zeit, die Rosenpracht im Schmuckhof des Badehauses 3 für die kommende Saison und vor allem für die Öffnung des Jugendstilforums wiederherzustellen. Immerhin hatten die Pflanzen über viele Jahre keine fachliche Pflege erfahren. Da sei es ein Glücksfall gewesen, dass Werner Ruf von der Rosenschule Steinfurth mit Werkzeug, Leiter und seinem Wissen anrückte, um gemeinsam mit Helfern aus der Reihe der Vereinsmitglieder des Jugendstilvereins den Schmuckhof wieder in seine alte Schönheit zu versetzen.

Mehrere Nachmittage waren nötig, um diese gärtnerische Arbeit fertigzustellen. Werner Ruf stellte seine Erfahrung und seine Arbeitskraft dem Verein kostenlos zur Verfügung, und so werde sich der Schmuckhof zur Eröffnung im Mai von seiner besten Seite zeigen.

Rosenhochstämme werden folgen

Nachdem die Rosen verblüht sind, möchte Ruf noch einmal nach dem Rechten sehen. Der Jugendstilverein will die kleine Anlage noch mit historischen Rosenhochstämmen ergänzen.

Zur Wiederherstellung des Schmuckhofes Badehaus 3 in seinen historischen Stand gehört auch die Restaurie- rung der Gartenbänke von Max Laeuger (1864 bis 1952), der als vielseitig begabter Jugendstil-Künstler seinen Platz in dieser kunstgeschichtlichen Epoche hat ( Die WZ berichtete ). Um die Kosten dafür zu mildern, hatte der Verein Patenschaften angeboten. Jetzt steht fest: »Das Echo war überwältigend«, schreibt der Verein. Es hätten sich viele Paten und Patinnen gemeldet, sodass nun mehrere Bänke bearbeitet werden.

Als Dank dafür gibt es Hinweise auf die Patenschaften an den Bänken sowie im Jugendstilforum selbst. Geplant ist nach Angaben des Jugendstilvereins auch eine gemeinsame Eröffnungsfeier unter blühenden Rosenspalieren.

»Überwältigendes Echo«: Damit die »alten« Bänke wieder weiß erstrahlen können, sind Paten gesucht worden. Sehr viele Bürgerinnen und Bürger haben sich beteiligt.

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