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Die Mitglieder des Ortsrings Wetterau genießen den Tagesausflug zu den Feldern des Schlafmohns.

Mohnblüte einmal anders

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Bad Nauheim (pm). Zwischen Ende Juni und Mitte Juli gibt es in Germerode am Hohen Meißner ein Meer aus rosa-violetten Mohnblüten - der Schlafmohn. Dieser blüht im Vergleich zum roten Klatschmohn nur sehr kurz. Dorthin hat der Ortsring Wetterau des Deutschen Frauenrings eine Tagesfahrt mit Ursula Dauth vom Teamvorstand unternommen, wie der Verein mitteilt.

Mit der »Mohnschnecke«, einem Planwagen, der von einem Traktor gezogen wird, ging es auf holprigen Wegen entlang der vielen pinkfarbenen Felder.

Spezialitäten aus Mohn

2010 wurden in Germerode erstmals 1,5 Hektar Mohn angebaut. Die Anbaufläche hat sich von Jahr zu Jahr vergrößert. Die Blütenfelder begeistern die Menschen aus nah und fern.

»Zu einem Besuch der Mohnfelder gehört auch eine Kostprobe der heimischen Mohnspezialitäten unbedingt dazu«, sagt Jutta Binder vom Teamvorstand. In der »Mohntenne« haben die 19 Mitglieder des Ortsrings Wetterau ein »vorzügliches Mittagsbuffet« genossen. Das Buffet bestand aus Mohnbratwurst, Mohnspätzle, Mohnkuchen und vielem mehr.

Im ortsansässigen Mohnkino sah man die eindrucksvolle Landschaft des Geo-Naturparks »Frau Holle-Land« und die mit der Mohnblüte verbundene Arbeit: von der Aussaat über die Blüte bis zur Ernte der Mohnkapseln. Aus den winzigen Mohnsamen ist es beispielsweise viel schwieriger, Öl zu pressen, als es bei Raps der Fall ist.

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