rueg_Holzwoi_260821_4c_1
+
Besuch in einem Familienbetrieb: (von links) Ursula Woisetschläger, Petra Woisetschläger, Felix Woisetschläger, Julia Miller, Frank Woisetschläger, Armin Häuser, Viola Eisenblätter, Detlef Schultheis und Oliver von Massow.

Mix aus Moderne und Bestandserhalt

  • VonRedaktion
    schließen

Bad Nauheim (pm). CDU-Bundestagskandidat Armin Häuser hat zusammen mit Mitgliedern der Steinfurther CDU am Wochenende die Traditionsschreinerei Holzwoi besucht. Der Steinfurther Familienbetrieb beschäftigt insgesamt zehn Mitarbeiter und bildet auch aus. Schon seit 1961 ist er unter der jetzigen Adresse Bad Nauheimer Straße 4 zu erreichen.

Frank Woisetschläger, der den Familienbetrieb bereits in der vierten Generation leitet, führte die Besucher auch in die Werkstatt und die noch im Umbau befindlichen neuen Ausstellungsräume. Die Firma entwirft und baut komplette Wohnungen, aber auch einzelne Küchen, Schlafzimmer, Wohnzimmer und weitere Räume schwerpunktmäßig aus Holz. Um einen reibungslosen finanziellen Ablauf kümmert sich Ehefrau Petra.

Die Tatsache, dass viele Bürger und Bürgerinnen notgedrungen mehr Zeit als sonst zu Hause verbringen mussten, habe zu einer Steigerung der Nachfrage beigetragen - einer der wenigen positiven Aspekte der Corona-Pandemie. Im Schlafbereich gelte dies derzeit besonders für Zirbenholz, wie Schreinermeister und Schlafberater Felix Woisetschläger erläuterte.

Mit Denkmalschutz gut abstimmen

Bereits die von Julia Miller designte und kürzlich fertiggestellte Außenfassade des Unternehmens fand einen großen Zuspruch bei den Besuchern: ein Mix aus Moderne und Erhalt des Bestehenden, der nicht nur bei den christdemokratischen Besuchern sehr gut ankommt. Thema war auch der Denkmalschutz. Julia Miller zeigte Verständnis für dessen Notwendigkeit. Man müsse sich mit der Denkmalbehörde allerdings gut abstimmen, um das Neue in die vorhandene Struktur integrieren zu können. Miller war bereits unter ihrem Geburtsnamen Woisetschläger als Innenarchitektin bekannt geworden, als sie ein Wohnkonzept für historische Ortskerne am Beispiel von Steinfurth präsentierte. Allein dort standen 140 Gebäude im Ortskern leer: Wohnungen, Scheunen und Nebengebäude.

»Die Ideen, die auch auf andere Gemeinden übertragbar sind, werden in der städtischen Politik zunehmend wichtiger. So hat die Bad Nauheimer CDU den Vorrang der innerörtlichen Bebauung vor der Randbebauung bereits in ihrem Wahlprogramm stehen« schreibt die CDU in einer Pressemitteilung. Häuser sieht darin auch bundesweit einen deutlichen Trend.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare