Meisterwerke a cappella

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Noch im November gewannen sie beim hessischen Chorwettbewerb. Im Mai werden sie nun am deutschen Chorwettbewerb in Freiburg teilnehmen. Die "LaCappella Familie" der Pfarrei "Heilig Kreuz" in Friedrichsdorf-Burgholzhausen ist eine der größten Organisationen für singende junge Leute im Hochtaunuskreis. In fünf unterschiedlichen Ensembles präsentierten die talentierten Sängerinnen und Sänger nun am Sonntag dem Bad Nauheimer Publikum in der St. Bonifatiuskirche Kostproben ihres Repertoires, welches sie für den Bundeswettbewerb einstudiert haben. Der Titel des Konzerts lautet "Even When He Is Silent". Gerne ist Chorleiterin Veronika Bauer der Einladung des Regionalkantorats Bad Nauheim gefolgt.

Noch im November gewannen sie beim hessischen Chorwettbewerb. Im Mai werden sie nun am deutschen Chorwettbewerb in Freiburg teilnehmen. Die "LaCappella Familie" der Pfarrei "Heilig Kreuz" in Friedrichsdorf-Burgholzhausen ist eine der größten Organisationen für singende junge Leute im Hochtaunuskreis. In fünf unterschiedlichen Ensembles präsentierten die talentierten Sängerinnen und Sänger nun am Sonntag dem Bad Nauheimer Publikum in der St. Bonifatiuskirche Kostproben ihres Repertoires, welches sie für den Bundeswettbewerb einstudiert haben. Der Titel des Konzerts lautet "Even When He Is Silent". Gerne ist Chorleiterin Veronika Bauer der Einladung des Regionalkantorats Bad Nauheim gefolgt.

Dunkles Kapitel

Hinter dem Konzerttitel steckt die Vertonung eines Textes, den man vor Jahrzehnten in einem KZ an die Wand gekritzelt fand. In ihm kommt die Hoffnung zum Ausdruck, dass Gott da ist, auch wenn er schweigt. In diesem Zusammenhang von Hoffnung erklang schließlich zum Konzert auch geistliche und weltliche Musik aus verschiedenen Jahrhunderten, unter anderem von David Lang, Johannes Brahms, John Farmer, Simon Wawer und auch Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Zum Auftakt beeindrucken zugleich zwei Ensemble, "LaCappella dolce" und "Die Jungs" das Publikum in der, trotz schönstem Sommerwetter, gut gefüllten Kirche. In den beiden Ensembles sind die jüngsten Chormitglieder aktiv: Im Alter von zehn bis 14 (Stimmbruch) proben Jungen und Mädchen bei "LaCappella" getrennt und erarbeiten mehrstimmige Literatur für Gottesdienste und Konzerte. Wenn sie zu einem Wettbewerb fahren oder ein Werk aufführen möchten, das einen größeren Klangkörper benötigt, treten die beiden Ensembles auch gemeinsam auf. Das Ensemble "LaCappella 2.0" hat sich hingegen aus dem ehemaligen "Ensemble junior" musikalisch und organisatorisch weiterentwickelt. Als Kammerchor singen die jungen Frauen anspruchsvolle Literatur und solche, die ihnen gut in die Kehle passt, was auch schnell für das Publikum spürbar wurde. Auch die weiteren Chorgruppen "LaCappella nuova" und "Die Männer" brillierten mit ihren Stimmen. Alle Ensembles verdeutlichten schließlich mühelos mit ihrem Gesang, warum "LaCappella" bereits auf eine zehnjährige erfolgreiche Vergangenheit zurückblickt. Gegründet hat die Kinder- und Jugendchöre Veronika Bauer, die alle Ensembles auch selbst leitet. Neben stilgetreuer Interpretation zählen intonatorische Sicherheit, klangliche Ausgewogenheit und textverständliche Artikulation zu den Merkmalen ihrer künstlerischen Arbeit. Nach der "Generalprobe" am Sonntag dürfte nun einer erfolgreichen Platzierung auf Bundesebene nichts mehr im Wege stehen.

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