Mathias Hornung zeigt seine Werke

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Bad Nauheim (pm). Der Berliner Künstler Mathias Hornung, Bildhauer und Drucker bändigt seine Fantasie, in dem er in thematischen Zyklen arbeitet. Der Kunstverein stellt eine Auswahl seiner Werke aus dem Zyklus »digital melt« in der Galerie in der Trinkkuranlage aus.

Zeichnung, Skulptur, Raum, Fläche, Farbe, Material und mehr kommen in seinen Arbeiten zusammen. Hornungs Umgang mit dem von ihm bevorzugten Material Holz ist ein sich entfaltender Prozess - immer anders.

Seine Arbeiten sind Grenzgänge zwischen Grafik, Relief und Skulptur. Druck und Druckstock sind eigenständige und doch kommunizierende Teile eines Prozesses. Die Holzschnitte, die Druckstöcke reflektieren und kommentieren sowohl auf der Ebene des Bildes als auch der Bildhandlung sich selbst und ihre Bedingungen und öffnen sich zu unerwarteter Wahrnehmung.

Seine Reliefs sind immer eine Spur des Machens: Linien werden in die Fläche des Holzstocks gefräst Der skulpturale Vorgang, der sich in den Fräsungen ein- und abzeichnet, führt der anachronistischen Technik des Holzschnitts ganze Bedeutungsdimensionen zu. Scheinbar Unvereinbares verbindet sich zu neuen Denk- und Sehräumen, die Ambivalenzen herstellen und austragen.

Die Ausstellung »digital melt« ist bei einer Inzidenz von unter 100 bis zum 27. Juni dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Anmeldung nötig

Um Anmeldung per E-Mail oder Telefon wird gebeten: kontakt@kunstverein-bad-nauheim.de oder Telefon 0 60 32/8 69 87 98. Es könne jeweils maximal zehn Personen gleichzeitig die Galerie betreten. Vor dem Betreten muss ein ausgelegtes Kontaktformular ausgefüllt und bei der Aufsicht abgegeben werden. Eine Anmeldung mit den Handy Apps AlertGermany oder Luca (QR-Codes an Eingang zur Galerie) ist möglich.

Das Tragen von FFP2-Masken, das Desinfizieren der Hände, Messung der Körpertemperatur und die Beachtung der Abstandsregel sind obligatorisch.

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