Maskennäher werden gesucht

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Bad Nauheim (pm). Aufgrund der aktuellen Situation hat sich die Nachbarschaftshilfe Bad Nauheim entschlossen, Masken für Mitglieder und Nichtmitglieder zu produzieren. Textilexpertin und Vorstandsmitglied Irmgard Guse hat sich die Masken und Schnittmuster, die derzeit gepostet werden, näher angeschaut. Guse ist unter anderem für die Stiftung Senior Expert Services (SES) weltweit als Beraterin unterwegs, um Unternehmen im Bereich Textilproduktion zu helfen. Sie hat das richtige Muster herausgefunden und entsprechend modifiziert, dass es auch am Nasenrücken richtig sitzt. Ein Gummiband sorgt dafür, dass das Knoten entfällt.

Nach vielen Versuchen und Praxistests startet jetzt die Produktion der Nachbarschaftshilfe. »Wir möchten möglichst viele Masken produzieren, damit der Schutz für möglichst viele Menschen gewährleistet ist. Unser Ziel sind 300 Masken«, erläutert Guse.

Selbst genähte Masken aus 100 Prozent Baumwolle sind keine Medizinprodukte im Sinne des MPG. Die Masken schützen nicht vor einer Infektion mit Corona. Sie gelten derzeit als Alternative für die Papiermasken - auch für Pflegekräfte

Mit dem Tragen einer solchen Maske kann man selbst das Verbreiten der eigenen Tröpfchen, die möglicherweise infiziert sind, verringern. Und man verhindert das Anfassen des eigenen Gesichtes (Nase/Mund). Die Nachbarschaftshilfe sucht für die Aktion Helfer, die Mund-Nasen-Masken nähen können. Interessenten können sich unter Tel. 0 60 32/93 72 80 oder im Internet (www.nachbarschaftshilfe-bad-nauheim.de/atemschutzmasken/) melden.

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