Die finnische Künstlerin Merja Herzog-Hellstén und der ehemalige Städelschüler Volker Steinbacher hatten ihre Ausstellung gerade aufgebaut, als die Galerie wegen der Pandemie geschlossen werden musste. Die Serie Still von Merja Herzog-Hellstén wird jetzt zu sehen sein. 	ARCHIFFOTO: LOD
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Die finnische Künstlerin Merja Herzog-Hellstén und der ehemalige Städelschüler Volker Steinbacher hatten ihre Ausstellung gerade aufgebaut, als die Galerie wegen der Pandemie geschlossen werden musste. Die Serie Still von Merja Herzog-Hellstén wird jetzt zu sehen sein. ARCHIFFOTO: LOD

Kunstverein öffnet seine Türen wieder

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Bad Nauheim (pm). Erleichterung: Dank der Lockerungen der hessischen Landesregierung kann der Kunstverein Bad Nauheim die Galerie in der Trinkkuranlage wieder öffnen. »Annäherungsweise« - der Titel der gerade laufenden Ausstellung - sei aktueller denn je: »Er setzt einen Impuls in diese neue Zeit. Annäherung nach dieser langen Pause, annähernd an eine neue Normalität.«, teilte der Kunstverein mit.

Mundschutz und Abstand

Mit neuen und notwendigen Hygieneregeln startet der Vorstand nach eigenen Angaben gut vorbereitet. Für die Besucher bedeutet dies Begrenzung der Personenanzahl in den Ausstellungsräumen, konsequentes Abstandhalten und das Tragen eines Mundschutzes.

Die finnische Künstlerin Merja Herzog-Hellstén und der ehemalige Städelschüler Volker Steinbacher hatten ihre Ausstellung gerade aufgebaut, als die Galerie wegen der Pandemie geschlossen werden musste. Die Vernissage am 13. März fand gerade noch statt, konnte aber kaum noch Besucher verzeichnen. Spaziergänger konnten in den vergangenen Wochen die große Installation in der Rotunde der Galerie durch die großen Fenster betrachten, alles andere blieb den Besuchern verwehrt.

Virtuelle Umplanungen

Umso erfreuter war man jetzt im Vorstand, der sich mit virtuellen Treffen in der Zwischenzeit um alle entscheidenden Vorbereitungen für eine irgendwann bevorstehende Wiedereröffnung kümmerte. Auch musste die Ausstellungsplanung überdacht und überarbeitet werden. »Jetzt ist es so weit, und alle sind erleichtert«, schreibt der Verein.

Zugunsten der aktuellen Ausstellung wurde die kommende Ausstellung »Sichtweisen« in den September verlegt. Dies sei eine gemeinsame Entscheidung mit den Künstlern und der Galerie gewesen. Den größten Abstrich habe der Verein für die Europäische Kunstbegegnung machen müssen. Im Einverständnis mit dem Partnerschaftsverein habe der Vorstand auf Anraten dem Wunsch nachgegeben, die Partnerschaftsausstellung für dieses Jahr abzusagen. Der Vorstand sei sich aber einig gewesen, die Ausstellung in Absprache mit den Partnerstädten für das nächste Jahr einzuplanen.

Mitglieder dürfen ausstellen

Mit großer Erleichterung hörten die Mitglieder die Nachricht, dass die Mitgliederausstellung, an der mittlerweile ein Großteil der Mitglieder aktiv teilnimmt, ohne Veränderung stattfinden wird. »Wir werden uns als Ersatz für die Vernissage etwas anderes ausdenken, um die Abstandsregelungen einzuhalten. Wir werden kreative Lösungen finden«, so Jens Arnold für den Vorstand.

Die Galerie ist ab sofort wie gewohnt geöffnet von Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr.

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