Finissage mit Abstand (v. l.): Volker Steinbacher, Dorothee Baer-Bogenschütz und Merja Herzog-Hellstén. 	FOTO: PV
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Finissage mit Abstand (v. l.): Volker Steinbacher, Dorothee Baer-Bogenschütz und Merja Herzog-Hellstén. FOTO: PV

Kunst speziell für die Rotunde

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Bad Nauheim (pm). Mit großer Resonanz und zahlreichen Gästen und Besuchern, darunter auch Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Hahn und Gattin, sowie Vertretern der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats, konnte der Kunstverein Bad Nauheim die Kunstausstellung »annäherungsweise« mit Werken von Merja Herzog-Hellstén und Volker Steinbacher, beide unter anderem Dozenten an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, mit einer gelungenen Finissage im Freien in der Trinkkuranlage beenden.

Nachdem Mitte März die Vernissage in der Galerie in der Trinkkuranlage coronabedingt ausfallen musste und die Ausstellung bis zum 4. Mai geschlossen blieb, wurden nun bis 21. Juni 1041 Besucher gezählt.

Die Kunsthistorikerin Dorothee Baer-Bogenschütz bot eingangs in einer Rede einen Einblick in die ausgestellten Werke der beiden ausstellenden Künstler. Bei der aus Finnland stammenden Merja Herzog-Hellstén betrachtete sie vorwiegend die speziell für die Rotunde der Galerie in der Trinkkuranlage geschaffene Installation mit dem Titel »unentschieden!« Zum Verständnis dieser Rauminstallation trug ihr Hinweis bei, wie kreativ die Künstlerin mit den Prinzipien und Regeln des Spiels, sei es sportlicher oder anderer Art, umging und sie infrage stellte.

Abstrakte Landschaften

Bei Volker Steinbacher zeigte sie, wie sein forschender Umgang mit den verschiedensten Techniken des Druckes und seine horizontal orientierten Druckformate konsequent zum Thema der abstrakten Landschaft im weiten Sinne führen. Mit Erläuterungen der beiden Künstler zu ihren Arbeiten fand die Ausstellung »annäherungsweise« bei herrlichem Wetter einen gelungenen Abschluss.

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