Künftig wird auch nachts "geblitzt"

  • Bernd Klühs
    vonBernd Klühs
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Bad Nauheim(bk). Stationäre "Blitzer" wird es in Bad Nauheimer auch in Zukunft nicht geben. Das erklärte Erster Stadtrat Peter Krank in der jüngsten Bauausschuss-Sitzung. Er nahm zu einem CDU-Antrag Stellung, in dem solche Anlagen an den Ortseingängen Steinfurth und Nieder-Mörlen gefordert wurden. Laut Krank ist der frühere Unfallschwerpunkt an der Ortseinfahrt von Steinfurth (aus Richtung Bad Nauheim) nach der Fahrbahn-Sanierung entschärft.

Dort hatten sich zwischen November 2018 und März 2019 13 Unfälle ereignet, teils mit Schwerverletzten. "Wir haben dort zwischen November 2019 und Juli ständig die Geschwindigkeit gemessen, mit zu hohem Tempo wird kaum noch gefahren. Es gab nur einen Unfall, der auf Wildwechsel zurückzuführen ist", erläuterte der Verkehrsdezernent.

Die Polizei stimme der Installation einer stationären "Radarfalle" an dieser Stelle deshalb ebenso wenig zu wie an der Ortseinfahrt Nieder-Mörlen. Gegen zu schnelles Fahren möchte die Verwaltung trotzdem vorgehen. In Kooperation mit der Polizei werde auch nachts "geblitzt". "Wir wollen ein Signal setzen und einen Aha-Effekt erzielen", betonte Krank. Verkehrsteilnehmer sollten abgeschreckt werden, nachts mit 100 km/h durch die Stadt zu rasen, wie es zeitweise in der Frankfurter Straße und Ludwigstraße geschehe. Dort, wo solches Fehlverhalten mit den Messgeräten erfasst werde, kämen "scharfe Geräte" zum Einsatz.

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