Die Kreuzung Eleonorenring/Frankfurter Straße Ist saniert worden, statt den gewünschten Kreisel zu bauen. Darüber wundert sich die CDU. FOTO: NIC
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Die Kreuzung Eleonorenring/Frankfurter Straße Ist saniert worden, statt den gewünschten Kreisel zu bauen. Darüber wundert sich die CDU. FOTO: NIC

Kreisel wird frühestens 2024 gebaut

  • Bernd Klühs
    vonBernd Klühs
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Bad Nauheim(bk). Vor gut fünf Jahren hatte das Bad Nauheimer Stadtparlament einstimmig den Verkehrsentwicklungsplan (VEP) verabschiedet. Darin ist unter anderem festgelegt, in der gesamten Ortsdurchfahrt (Frankfurter Straße/Frankfurter Landstraße) Kreisel zu bauen, wobei den Kreuzungen Steinfurther Straße, Bahnhofsallee und Eleonorenring Priorität eingeräumt werden sollte.

Verwundert zeigte sich die Kurstadt-CDU deshalb, als kürzlich die Kreuzung Frankfurter Straße/Eleonorenring für rund 25 000 Euro saniert wurde. Die Gelegenheit, dort einen Kreisverkehr anzulegen, wurde nicht genutzt.

Die Union stellte eine Anfrage zu diesem Thema, die in der jüngsten Stadtverordnetensitzung beantwortet wurde. Wie sich den Ausführungen der Stadtverwaltung entnehmen lässt, sind im Haushalt 2020 keine finanziellen Mittel für dieses Projekt eingestellt.

Umfangreiche Planung notwendig

"Für einen Kreisel der Größenordnung des Knotens Eleonorenring/Frankfurter Straße sind umfangreiche Planungsarbeiten erforderlich und die hauhaltsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen", heißt es in der Stellungnahme von Bürgermeister Klaus Kreß. Für den Kreiselbau müssten außerdem einige Grundstücke erworben werden.

Auf einen Kreisel an dieser Stelle müssen die Bürger vermutlich noch länger warten. Inzwischen wurde im Rathaus nämlich die Reihenfolge geändert. Im kommenden Jahr sollen die Kreisel Frankfurter Landstraße/Salinenstraße und Frankfurter Landstraße/Schwalheimer Straße geplant werden. Die Realisierung dieser beiden Projekte ist für die Jahre 2022 und 2023 vorgesehen. Kreß: "Danach könnte der Kreisel Eleonorenring/Frankfurter Straße frühestens 2024 gebaut werden."

CDU-Fraktionsvorsitzender Manfred Jordis zeigte sich verwundert über diese Neufassung der Prioritätenliste. Schließlich habe das Parlament bei der VEP-Verabschiedung 2015 anderen Kreuzungen Vorrang eingeräumt.

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