Die Verantwortlichen den Jugendkunstschule und der CDU sind sich einig: Gerade in der Krise ist Kreativität wichtig.		FOTO: PV
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Die Verantwortlichen den Jugendkunstschule und der CDU sind sich einig: Gerade in der Krise ist Kreativität wichtig. FOTO: PV

Kreativität in schwierigen Zeiten

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Bad Nauheim (pm). Mitglieder der CDU-Fraktion besuchten die Jugendkunstschule »Kunststück« und waren beeindruckt von den Vereinsaktivitäten. Die 2003 von Christine und Ulrich Neurath gegründete Schule ist eine feste Größe im kulturellen Angebot der Stadt. Jährlich werden 50 Kurse und 100 Workshops angeboten.

Das Programm richtet sich an alle Altersgruppen, schon Kinder ab drei Jahre kommen. »Die älteste Teilnehmerin war über 70«, erzählte Christine Neurath. Die meisten Teilnehmer seien aber im Kita- und Grundschulalter. Sieben Künstlerinnen und Pädagoginnen unterrichten. In den Räumen der Kunstschule wird es eng. Der Vorsitzende des Trägervereins, Ulrich Neurath: »Am Anfang haben uns die 100 Quadratmeter gereicht, jetzt geht uns absolut der Platz aus.« Gerade in der Corona-Krise mit Hygiene- und Abstandsregeln ist Raummangel ein Problem. »Dies sowie die Einstellung des Kursbetriebs im Frühjahr und seit November hat für die Kunstschule erhebliche Einbußen zur Folge, die wir kaum stemmen können«, sagte Neurath.

Die CDU hatte für die Haushaltsberatungen eine finanzielle Förderung der Jugendkunstschule beantragt, der von allen Fraktionen unterstützt wurde. CDU-Fraktionsvorsitzender Manfred Jordis: »Gerade in der aktuellen Situation zeigt sich, wie wichtig die kommunale Förderung von kreativen Angeboten ist. Besonders Kinder brauchen jetzt Möglichkeiten, um sich auszudrücken, zu gestalten, zu spielen und zu experimentieren.«

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