Krankenhausbesucher wieder zugelassen

  • vonRedaktion
    schließen

Bad Nauheim/Friedberg (pm). Die Patienten in den Krankenhäusern des Gesundheitszentrums Wetterau (GZW) dürfen ab Donnerstag, 3. Juni, wieder Besucher empfangen. Die coronabedingt sehr stark eingeschränkten Besuchsregelungen werden angesichts niedriger Inzidenzen wieder gelockert, teilt das GZW mit.

Monatelang waren Besuche in hessischen Kliniken generell verboten, nur wenige Ausnahmen waren erlaubt. An diese strikten Regelungen des Landes hatten sich auch die GZW-Krankenhäuser gehalten, »auch wenn dies vielen unserer Mitarbeiter/innen im Einzelfall durchaus schwergefallen ist«, wie Geschäftsführer Dr. Dirk M. Fellermann betont. Allerdings sei die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern stets vorgegangen.

Auch ab Donnerstag bleiben bestimmte Auflagen bestehen. Dazu zählen unter anderem strikte Besuchszeiten, die Notwendigkeit zum Ausfüllen der Meldeformulare und das Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes, besser noch einer FFP2-Maske.

Die Regeln in den Kliniken:

Jeder Patient darf täglich Besuch von einer Person für maximal eine Stunde empfangen.

Besucher müssen genesen sein, über vollständigen Impfschutz verfügen (14 Tage nach der letzten Impfung) oder einen tagesaktuellen negativen Antigen-Schnelltest aus Testzentrum oder Apotheke (kein Selbsttest) vorweisen.

Jeder Besucher ist verpflichtet, seine Daten (Name, Anschrift, Telefonnummer und Besuchszeit) zu hinterlegen.

Während des gesamten Aufenthalts in der Klinik (vom Betreten bis zum Verlassen des Krankenhauses und auch im Patientenzimmer) sind die AHA-Regeln einzuhalten: Mindestabstand 1,5 Meter, Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes oder einer FFP2-Maske.

Es werden nur Besucher zugelassen, die keine Symptome einer Infektion der Luftwege (z.B. Husten, Schnupfen etc.) oder Fieber aufweisen, die in den zwei Wochen vor dem Besuch keinen ungeschützten Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person hatten oder selbst in Quarantäne waren.

Ausnahmen gelten weiterhin für Angehörige von sterbenden Patienten.

Belastende Zeit auch für Mitarbeiter

Im Foyer des jeweiligen Krankenhauses erhalten die Besucher ein Meldeformular, auf dem Name, Telefonnummer, Adresse und Besuchszeit anzugeben sind, um im Fall einer Corona-Infektion die Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Die Daten werden gemäß der Verordnung nach 30 Tagen wieder gelöscht.

Die vergangenen Monate seien sowohl für die Patienten und ihre Angehörigen, aber auch für die Mitarbeiter eine sehr belastende Zeit gewesen, sagt Fellermann. »Wir alle hoffen, dass wir nun dauerhaft wieder Besucher/innen empfangen können.« Dazu sei es aber unabdingbar, dass Patienten und Besucher beim konsequenten Tragen von Masken und beim Einhalten der Abstandsregeln kooperierten.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare