Ersin Sarikaya (l.) und Ismail Cagla (r.) von der Taxivereinigung Bad Nauheim freuen sich über die Zusammenarbeit mit Erstem Stadtrat Peter Krank (2. v. l.) und Bürgermeister Klaus Kreß. Die Stadt bietet Senioren einen Taxitransport zum Impfzentrum.	FOTO: PV
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Ersin Sarikaya (l.) und Ismail Cagla (r.) von der Taxivereinigung Bad Nauheim freuen sich über die Zusammenarbeit mit Erstem Stadtrat Peter Krank (2. v. l.) und Bürgermeister Klaus Kreß. Die Stadt bietet Senioren einen Taxitransport zum Impfzentrum. FOTO: PV

Komfortabler Transport zum Impfen

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Bad Nauheim (pm). Die ersten Impftermine für die Gruppe der über 80-Jährigen sind vergeben. Doch nicht alle Bürger Bad Nauheims können die Anfahrt zum Impfzentrum selbst bewältigen. Oft fehlt auch die Möglichkeit einer Unterstützung durch Angehörige oder Bekannte, um nach Heuchelheim bei Gießen zu kommen oder später nach Büdingen, wenn dort die Einrichtung für den Wetteraukreis öffnet.

»Wir möchten mobilitätseingeschränkten Bad Nauheimern einen Fahrservice anbieten. Im Vorfeld haben wir verschiedene Möglichkeiten verglichen und entschieden, dass eine Kooperation mit der Taxi-Zentrale Bad Nauheim die beste Variante darstellt«, erklärt Bürgermeister Klaus Kreß. Bei der komfortablen Fahrt mit dem Taxi bestehe ein geringeres Ansteckungsrisiko. Zudem könne damit die Taxifahrervereinigung, die stark unter Corona leide, unterstützt werden. Das sei für alle Beteiligten eine Win-win-Situation, Bei der Organisation arbeitet die Stadt mit dem Familienbüro und dem Kneipp-Verein Bad Nauheim/Friedberg/Bad Salzhausen zusammen.

Wer den Taxitransport zum Impfzentrum in Anspruch nehmen möchte und über keine eigene Fahrgelegenheit verfügt, kann sich unter Telefon 0 60 32/3 43-5 74 beim Familienbüro der Stadt melden (montags, dienstags und donnerstags 8 bis 16 Uhr, mittwochs 8 bis 18 Uhr sowie freitags 8 bis 12 Uhr). Die Mitarbeiter organisieren das Taxi, das den Fahrgast zu Hause abholt. Die Zuzahlung zur Fahrt nach Heuchelheim oder später nach Büdingen und zurück beträgt 10 Euro, die im Taxi bezahlt werden. Wenn eine Berechtigung für Krankenfahrten besteht, stellt das Familienbüro den Kontakt zu einem Dienstleister her, um die Fahrt anderweitig zu organisieren.

»Der Selbstkostenbeitrag fällt gering aus, und wir können einen maximalen Sicherheitsstandard bieten, da keine weiteren Fahrgäste mit im Taxi sind«, betont Erster Stadtrat Peter Krank. Der Fahrer warte vor dem Zentrum und bringe den Kunden wieder nach Hause. Krank: »Im Taxi ist eine FFP 2-Maske zu tragen. In Notfällen, wenn diese etwa vergessen wurde, stellt die Stadt Masken zur Verfügung.«

Weiterer Service: Vor-Ort-Begleitung

Der Kneipp-Verein leistet weitere Unterstützung. Auf Wunsch stellt er vor Ort eine Begleitperson zur Verfügung, die den Fahrgast am Impfzentrum in Empfang nimmt und bis zur Rückfahrt begleitet. Das Familienbüro fragt bei der Anmeldung für den Taxi-Termin die Vor-Ort-Begleitung ab.

»Wir hoffen, mit unserem Angebot vielen Menschen helfen zu können, die sich impfen lassen möchten, aber keine eigene Transportmöglichkeit haben. Die Anfahrt zum Zentrum darf nicht zu einer unüberwindbaren Hürde werden. Wichtig ist, dass jeder, der sich impfen lassen möchte, den Zugang bekommt«, sagen Kreß und Krank.

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