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Der kleine Johan hat’s eilig

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Stolz präsentiert Jörg Egerter (Mitte) am 47. Geburtstag seinen dritten Sohn Johan. Glückwünsche gibt es von (v. l.) Chefarzt Dr. Ulrich Groh, Hebamme Sarah Heitz, Krankenschwester Manuela Nohr und Standortmanager Axel Werntges.	(pv)
Stolz präsentiert Jörg Egerter (Mitte) am 47. Geburtstag seinen dritten Sohn Johan. Glückwünsche gibt es von (v. l.) Chefarzt Dr. Ulrich Groh, Hebamme Sarah Heitz, Krankenschwester Manuela Nohr und Standortmanager Axel Werntges. (pv) © pv

Bad Nauheim/Rosbach (pm). Zum Anfang des Jahres hatte es Johan plötzlich eilig: Obwohl der errechnete Geburtstermin erst in einigen Tagen sein sollte, meldete er sich in den frühen Morgenstunden des 1. Januar energisch und vehement, so dass seine Eltern von Rosbach aus unverzüglich Richtung Hochwaldkrankenhaus starteten.

Gegen 5.45 Uhr erreichten Jörg Egerter und seine Frau Miriam die Geburtsklinik, bereits zwei Stunden später hielten sie ihren jüngsten Sprössling glücklich in den Armen.

53 Zentimeter groß, 3360 Gramm schwer, wohlig in die Decke gekuschelt und friedlich schlafend – so präsentierte Jörg Egerter nur drei Stunden später seinen dritten Sohn beim obligatorischen Foto- und Gratulationstermin im Kursraum des Elternzentrums. Dort hatten sich neben GZW-Geschäftsführer Mario Becker und Standortmanager Axel Werntges auch Chefarzt Dr. Ulrich Groh, Kinderkrankenschwester Manuela Nohr und Hebamme Sarah Heitz eingefunden. Die Besucher konnten den stolzen Vater nicht nur zur Geburt seines dritten Kindes beglückwünschen, sondern ihm auch gleich noch die besten Wünsche fürs eigene nächste Lebensjahr mit auf den Weg geben: Jörg Egerter feierte gestern seinen 47. Geburtstag und hatte mit Sohn Johan gleich das erste (und sicher schönste) Geschenk des Tages bekommen.

890 Baby zur Welt gebracht

Stellvertretend für seine Frau, die sich noch ein wenig von der Geburt erholen wollte, nahm Egerter den Blumenstrauß aus der Hand von Geschäftsführer Becker entgegen und bedankte sich für die guten Wünsche. Dann machte er sich schnell auf den Weg nach Hause, wo die beiden zehn- und 14-jährigen Söhne bereits auf Neuigkeiten über den kleinen Bruder warteten.

Im Hochwaldkrankenhaus wurden im vergangenen Jahr 890 Babys zur Welt gebracht. Für 2016 erwartet Chefarzt Groh eine steigende Nachfrage wegen des Hebammen-Kreißsaals, der gestern seinen Betrieb aufnahm. »Vorgespräche mit interessierten Frauen haben bereits stattgefunden, die Resonanz war gro?, sagte Groh. Mit der Rückkehr zur interventionsarmen Geburt und der angestrebten 1:1-Betreuung der Gebärenden durch eine Hebamme treffe man auf eine offensichtliche Nachfrage. Zufrieden zeigte sich Groh auch mit dem Fortschritt der Modernisierungsarbeiten: »Unsere Zwei-Bett-Zimmer werden noch ansprechender und familienkompatibler«, freute er sich.

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