Andrea Marx vermittelt den Kita-Kindern wichtige Infos zu Gefahrensituationen. Dabei kommt auch Handpuppe "Mathilde" zum Einsatz. Hier hat sie Bürgermeister Klaus Kreß (M.) auf dem Arm; hinten rechts ist Stadtbrandinspektor Ronald Neumann zu sehen. FOTO: PM
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Andrea Marx vermittelt den Kita-Kindern wichtige Infos zu Gefahrensituationen. Dabei kommt auch Handpuppe "Mathilde" zum Einsatz. Hier hat sie Bürgermeister Klaus Kreß (M.) auf dem Arm; hinten rechts ist Stadtbrandinspektor Ronald Neumann zu sehen. FOTO: PM

Kita-Kinder lernen Wichtiges zum Brandschutz

  • vonred Redaktion
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Bad Nauheim(pm). Seit 2015 ist "Mathilde" im Einsatz und erklärt Kita- und Schulkindern spielerisch, welche Gefahren von einem Feuer ausgehen können und was im Ernstfall zu tun ist. Unterstützt wird die Handpuppe mit den feuerroten Haaren von den beiden Brandschutzerzieherinnen der Stadt Bad Nauheim, Andrea Marx und Manuela Schneider.

"Endlich, nach langer Corona-Zwangspause, können wir wieder mit der Brandschutzerziehung in den Kitas beginnen", freut sich Marx. "Da wir den Feuerwehrstützpunkt leider noch nicht besuchen dürfen, sonst ein fester Programmpunkt unserer Brandschutzerziehung, gestalte ich neben dem theoretischen Teil einen Kinder-Feuerwehr-Aktivtag in den Kitas. Die Schulen haben bisher mit der Brandschutzerziehung noch nicht wieder begonnen. Wir freuen uns aber darauf, wenn sie sich melden, dass es losgehen soll."

Kürzlich besuchte Bürgermeister Klaus Kreß die Brandschutzerzieherin in der Kita "Am Hochwald". Marx hatte für die Kinder drei Aktiv-Stationen vorbereitet. In einem "Fühlsack" mussten sie feuerwehrtypische Gegenstände, etwa ein Strahlrohr, ertasten. Außerdem wurden eine Drehleiter gebastelt und ein Riesen-Feuerwehr-Memory gespielt.

Im Rahmen der Brandschutzerziehung wird nicht nur Wissen darüber vermittelt, wie man sich im Brandfall richtig verhält, sondern es stehen auch die Gefahrenschilder, Rettungswege und Notrufnummern im Fokus. Die Kinder und Jugendlichen nehmen an Alarmproben und Räumungsübungen teil. Ältere Schüler trainieren zudem den Umgang mit Feuerlöscher und Löschdecke.

Bürgermeister Kreß lobte die Aufklärungsarbeit von Marx und Schneider. Sie sei "wichtig, um Kindern die Angst zu nehmen und sie gleichzeitig für Gefahrensituationen zu sensibilisieren. Dabei wollen wir auch spielerisch Lust auf unsere Feuerwehr-Kindergruppen und die Jugendfeuerwehr machen, denn Nachwuchsförderung muss gerade in Bereichen, in denen eine essenzielle Arbeit für das Gemeinwesen geleistet wird, einen hohen Stellenwert genießen."

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