Kerckhoff-Klinik: Jede Maske hilft

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Bad Nauheim (pm). »Die Kerckhoff-Klinik hat derzeit aufgrund umsichtiger und früher Planung eine ausreichende Menge an zertifizierten Atemschutzmasken für medizinisches Personal im Umgang mit dem Coronavirus. Gleichzeitig gibt es zahllose Angebote Bad Nauheimer Bürgerinnen und Bürger, die ›ihre‹ Kliniken gerne unterstützen möchten, unter anderem mit selbst genähten Masken.« So steht es in einer Pressemitteilung der Bad Nauheimer Klinik, in der sich die Verantwortlichen für das Engagement bedanken. Sie werde die selbst genähten Masken in patientenfernen Bereichen zum persönlichen und gegenseitigen Schutz der Mitarbeiter einsetzen, um dem Mangel an professioneller Schutzausrüstung in patientennahen medizinischen Bereichen vorzubeugen.

Um insbesondere Menschen, die sich in direkter Umgebung zueinander befinden, zu schützen und die Verbreitung der Viren zu verlangsamen, werde das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS) empfohlen, heißt es weiter in der Mitteilung.

Klinikpersonal, das unmittelbar mit coronainfizierten Patienten Kontakt habe, trage zertifizierte Atemschutzmasken mit Schutzklasse FFP2 oder FFP3, die sowohl vor Ansteckung als auch vor einer Verbreitung der Viren schützten. Hinzukämen weitere hygienische Maßnahmen wie häufiges Waschen und Desinfizieren der Hände, das Tragen von Schutzkleidung und Handschuhen sowie die Benutzung von Sichtschutz und Brillen.

Baumwolle und bei 60 Grad waschbar

»Damit in der Kerckhoff-Klinik weiterhin ausreichend professionelle Masken zur Verfügung stehen, die im täglichen Kontakt mit Patienten für Sicherheit sorgen, entstand, wie in vielen anderen Kliniken auch, der Gedanke, für nicht betroffene Patienten und Mitarbeitende in patientenfernen Bereichen genähte Masken zu verwenden. So können beispielsweise Mitarbeiter aus Logistik, Versorgung und Verwaltung, die nicht an der unmittelbaren Patientenversorgung beteiligt sind, geschützt werden und Verantwortung für andere Personen in ihrer Umgebung übernehmen«, erläutert Dr. Simon Classen, Direktor des HarveyGefäßzentrums und Ärztlicher Leiter der Kerckhoff-Klinik. »Gleichzeitig werden wertvolle Ressourcen geschont.«

Ob geblümt, gestreift oder gepunktet spielt keine Rolle. Wichtig bei der Herstellung des Mund-Nasen-Schutzes ist es laut Klinik, dass der gewählte Stoff aus Baumwolle ist und bei mindestens 60 Grad gewaschen werden kann. Zusätzlich muss beim Nähen darauf geachtet werden, dass der Stoff drei- bis vierlagig gelegt und idealerweise so genäht ist, dass noch ein Filter eingelegt werden kann.

»Das Team Kerckhoff dankt allen fleißigen Näherinnen und Nähern von Herzen«, freut sich Classen. »Und denken Sie bitte daran: Nähen Sie den Schutz nicht nur für andere, sondern tragen Sie ihn auch selbst. Neben der Einhaltung eines Abstandes von zwei Metern ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes eine wichtige Maßnahme, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. So schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen. Bleiben Sie gesund!«

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