Kerb-Flair im Innenhof des Alten- und Pflegeheims Elisabethhaus: So ganz wollen die Bewohner nicht verzichten.		FOTO: PV
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Kerb-Flair im Innenhof des Alten- und Pflegeheims Elisabethhaus: So ganz wollen die Bewohner nicht verzichten. FOTO: PV

Wem ist die Kerb? Uns!

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Bad Nauheim (pm). Der Besuch der Bad Nauheimer Kerb ist einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender des Alten- und Pflegeheims Diakoniewerk Elisabethhaus. Jahr für Jahr marschiert eine Gruppe Bewohner samt Pflegekräften an den mit unzähligen Lichtern erhellten Buden vorbei, versucht ihr Glück am Losstand, plaudert mit anderen Besuchern und hat einen spaßigen Nachmittag.

Coronabedingt entfiel die Bad Nauheimer Kerb. »Wenn es keine Kerb gibt, machen wir einfach selber eine«, dachte sich Fuchs, Einrichtungsleiter im Diakoniewerk. Und so wurde Anfang Oktober, zu einer Zeit, in der die Corona-Zahlen noch nicht so hoch waren, im Hof des Alten- und Pflegeheims eine eigene Kerb veranstaltet - natürlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen.

Abgesehen von den Fahrgeschäften, die bei Kindern für große Augen sorgen, konnte sich die erste Kerb des Diakoniewerks mehr als sehen lassen. Ob Bratwürstchen, Crêpes, gebratene Mandeln, Popcorn oder Heißgetränke: Kulinarisch blieben keine Wünsche offen. »Besonders stolz waren wir auf den Mandelstand der Familie Stoll, der sonst auf der Bad Nauheimer Kerb steht«, sagt Fuchs, der selbst hinter der Theke einer Holzbude stand und Bratwürstchen grillte. Gäste von außerhalb waren leider nicht zugelassen.

»Die aktuelle Lage lässt das einfach nicht zu, was natürlich sehr schade ist, denn unsere Bewohner freuen sich immer auf Gäste. Doch der Schutz vor Covid-19 hat oberste Priorität«, sagt Fuchs.

Natürlich darf auf einer richtigen Kerb die Unterhaltung nicht fehlen. So konnten die Anwesenden ihr Glück beim Loseziehen oder am Glücksrad versuchen. Fuchs: »Die Rückmeldungen unserer Bewohnern waren durch die Bank weg positiv. Allen hatte es viel Spaß gemacht. Dies ist auch meinen Mitarbeitern zu verdanken, die sich viel Mühe gegeben und trotz Corona eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt haben.«

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