Die Karten werden neu gemischt

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Bereits seit 34 Jahren gibt es den Bridge-Club. Fast 80 Mitglieder zählt der Club derzeit. Nun haben die Damen und Herren nach langer Suche endlich das passende Ambiente für ihr anspruchsvolles Kartenspiel gefunden. Ab sofort wird zweimal wöchentlich im historischen Badehaus 5 des Sprudelhofs gespielt. Erstmals trafen sich die Mitglieder nun am Dienstag im stilvollen Jugendstil-Ambiente.

Bereits seit 34 Jahren gibt es den Bridge-Club. Fast 80 Mitglieder zählt der Club derzeit. Nun haben die Damen und Herren nach langer Suche endlich das passende Ambiente für ihr anspruchsvolles Kartenspiel gefunden. Ab sofort wird zweimal wöchentlich im historischen Badehaus 5 des Sprudelhofs gespielt. Erstmals trafen sich die Mitglieder nun am Dienstag im stilvollen Jugendstil-Ambiente.

Drei Jahrzehnte diente der Frühstücksraum des Dolce (bei Gründung des Bridge-Clubs noch Kurhaus) als Spielstätte, ehe eine Nutzung nach einer Sanierung nicht mehr möglich war. Über einen kurzen Stopp im Rosenau wurde der Club schließlich im Hotel Lindemann bei der Suche nach einen neuen Spielort fündig.

Doch bei der Mitgliederzahl wurden die Räumlichkeiten zu eng. "Gerade an den Dienstagen sind schnell 12 Tische mit jeweils vier Personen besetzt", erklärt die Vorsitzende des Bridge-Clubs Bad Nauheim, Ursula Meyer.

Erneut begab sich der Vorstand auf die Suche, in allen Ortsteilen, bei Gastronomen und auch der Stadt Bad Nauheim wurde angefragt. "Schließlich haben wir unser Glück bei der Stiftung Sprudelhof versucht, mit Erfolg", sagt Meyer. Frank Thielmann, Geschäftsführer der Stiftung, schlug dem Bridge-Club das historische Badehaus 5 vor. "Ein würdiger Nachfolger für unseren langjährigen Spielort, dem Dolce", meint Meyer. Bei schönem Wetter könne der Schmuckhof gleich mit genossen werden. Warum "Bridge" auch heute nichts von seinem Reiz verloren hat, erklärt Uli Eisenreich. Als letztes verbleibendes Gründungsmitglied sitzt Eisenreich noch heute jede Woche am Bridgetisch. "Bei der Gründung war ich das jüngste Mitglied", sagt der Kassenwart der ersten Stunde. "Heute spiele ich immer noch gerne, weil es einfach Spaß macht und zugleich eine gesundheitliche Prophylaxe ist."

Bridge sei mehr als nur ein Kartenspiel, eine geistig anspruchsvolle Beschäftigung. "Das Schachspiel unter den Kartenspielen", wie Eisenreich es beschreibt. Gefordert werden Kombinationsgabe und Konzentration, das Gedächtnistraining reduziere das Demenz und Alzheimer-Risiko. Außerdem sei Bridge kein Glückspiel. "Alle spielen mit den gleichen Karten, dahinter stecken 30 Prozent Glück und 70 Prozent Können."

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