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Beim Zwischenstopp in Bad Nauheim kommen (v, l.) »Kutscher« Norbert Elsner, Marcus Malsch, Kerstin Schneekloth, Klaus Kreß, Volkmar Dörn und Ralf Luther zusammen.

Jubiläumsreise auf dem Lutherweg

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Bad Nauheim (pm). In diesem Jahr wird das 500-jährige Jubiläum der Reise Martin Luthers von Wittenberg zum Wormser Reichstag gefeiert, wo er seine 95 Thesen verteidigte - ebenso seine Weiterreise von Worms nach Eisenach bis zum Ort der Gefangennahme im thüringischen Steinbach bei Bad Liebenstein. Auf dem »Lutherweg 1521« können Pilger heute auf den Spuren des Reformators wandeln und seine Reiseroute nacherleben.

Um das Jubiläum zu begehen, ist kürzlich eine Pilgergruppe aus Bad Liebenstein auf der historischen Route von Worms nach Steinbach unterwegs gewesen. Zurückgelegt wurden die 225 Kilometer in neun Tagesetappen mit einer Elektrokutsche, die auch in Bad Nauheim Station machte.

Bürgermeister Klaus Kreß, Volkmar Dörn vom städtischen Kur- und Servicebetrieb und die Geschäftsführerin der Stadtmarketing und Tourismus GmbH, Kerstin Schneekloth empfingen die Reisenden im Gesundheitsgarten. Die Gruppe - der Steinbacher Initiator und Landtagsabgeordnete Marcus Malsch, der ehemalige Landrat des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, Ralf Luther, und Mitglieder des Vereins »Lutherweg in Hessen« - überraschte bei der Begrüßung mit einem besonderen Geschenk: Sie überreichte den Vertretern der Gesundheitsstadt eine Metalltafel, versehen mit den Kilometerangaben von Bad Nauheim bis nach Worms und Steinbach sowie dem Bildnis Martin Luthers. Die Tafel wurde mit Freude entgegengenommen und wird voraussichtlich einen Platz im Gesundheitsgarten erhalten, der am Lutherweg liegt.

Im Anschluss an die Geschenkübergabe stand für die Reiseteilnehmer ein Spaziergang durch die Kuranlage auf dem Programm. Mit der Elektrokutsche ging es danach weiter Richtung Sprudelhof, einer weiteren Sehenswürdigkeit entlang des Lutherwegs. Dabei zog das so klassisch-stilvolle wie außergewöhnliche Reisegefährt die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. »Kutscher« Norbert Elsner, ganz in seinem Element, beantwortete bei den Stopps viele Fragen von interessierten Menschen und führte die Elektrokutsche gerne vor. Im Sprudelhof gab es für die Gruppe als Erfrischung an diesem heißen Sommertag ein Gläschen »Sprudelgeist«. Einige Flaschen des stadteigenen Apfel-Quitten-Likörs durften die Gäste als Geschenk mit nach Hause nehmen. Der Besuch des Jugendstilforums im Badehaus 3 bildete das gelungene Finale am Besuchstag.

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