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Trainingsschnappschuss: Der Spielbetrieb läuft trotz Pandemie ohne viele Einschränkungen.

Jubiläumsfest verschoben

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Bad Nauheim (pm). Vor 40 Jahren haben sich 73 Tennis-Interessierte in Schwalheim zusammengeschlossen und am 23. Februar 1981 den Tennisclub Schwalheim (TCS) gegründet. Auf der Gründungsversammlung wurde Manfred Holz zum 1. Vorsitzenden gewählt. Bis der erste Ball auf dem eigenen Gelände aufgeschlagen werden konnte, vergingen zunächst sieben entbehrungsreiche Jahre.

Am 10. Juli 1988 war es dann endlich so weit: Die Anlage mit drei Plätzen war fertiggestellt und konnte zum ersten Mal bespielt werden. Genau ein Jahr später erfolgte die Eröffnung der Plätze vier und fünf sowie die Grundsteinlegung des Clubhauses, das komplett in Eigenleistung entstand. Die TCS-Mitglieder leisteten in den Jahren 1989 und 1990 mehr als 7000 Arbeitsstunden, sodass die feierliche Einweihung des Clubhauses schon am 16. Juni 1990 stattfinden konnte. Mehrfach modernisiert bildet das Clubhaus mit Terrasse bis heute das Herzstück der Anlage und erlaubt einen traumhaften Blick auf das Schwalheimer Rad und die Kirche.

Kooperation mit Wettertalschule

Während der 90er Jahre entwickelten sich die TCS-Mitgliederzahlen sehr positiv, teilt der Verein weiter mit. Im Jahr 1997 wurden 283 Mitglieder registriert. Die sportlichen Aktivitäten wurden ausgedehnt: 1995 meldete der TCS erstmals ein Damen- und ein Herren-Team zu den Medenspielen in der Kreisliga an. In den Folgejahren war auch die Jugend mit bis zu vier Teams permanent am Start. Sportliches Aushängeschild waren die Herren 55/60 in den Jahren 2011 bis 2015 in der Bezirksoberliga Wiesbaden. Karl Heil, Klaus Niemeyer, Heinz Michel, Werner Brock und Dierk Knaack stellten den Stamm dieses Erfolgsteams. Innerhalb des Clubs hat sich das jährliche Schleifchen-Turnier zu einer Tradition mit Kult-Status entwickelt. Hier beteiligen sich bis heute alle Altersklassen in wechselnden Doppeln.

Noch heute sind 17 Gründungsmitglieder im Mitgliederregister des Vereins zu finden. Mit 86 Jahren steht Rudi Hachenbacher als ältester aktiver Gründungsvater noch regelmäßig auf dem Platz. Der Schwerpunkt des Vereins hat sich über die Jahre hin zum Breitensport verschoben. Seit 2016 kooperiert der TCS mit der Wettertalschule in Schwalheim und Rödgen. Für die Schulkinder wird innerhalb des Sportunterrichts Tennis angeboten. Als einer der wenigen Vereine in der Wetterau richten sich die Angebote des TCS auch explizit an erwachsene Neu- und Wiedereinsteiger. Für diese Zielgruppe hat der Verein gemeinsam mit der Tennisschule »Move« aus Rockenberg attraktive Angebote entworfen. Neben Einzel- und Gruppentrainings sowie After-Work- und Themenabenden finden regelmäßig Einsteigerkurse statt.

Um die 40 Jahre Vereinsgeschichte zu würdigen, waren für den Sommer große Feierlichkeiten geplant. Diese mussten durch die Pandemie verschoben werden. Glücklicherweise sei der Spielbetrieb bisher von den Einschränkungen weniger betroffen gewesen. Ausgeübt an der frischen Luft sei das Ansteckungsrisiko minimal. »Wer eine neue sportliche Herausforderung sucht, ist beim Tennissport derzeit gut aufgehoben«, werben die Vereinsmitglieder für ihr Hobby. Auch deshalb freue sich der TCS über neue, etablierte oder angehende Spieler.

Auch wenn der gesellschaftliche Teil im Moment zurückstecken muss, freuen sich die Mitglieder auf die Zeit mit einem gemeinsamen Bier und netten Gesprächen nach einem Match auf der Terrasse am renovierten Clubhaus.

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