Ein Hundewelpe ist in der Wetterau an einem Giftköder gestorben. (Symbolbild)
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Ein Hundewelpe ist in der Wetterau an einem Giftköder gestorben. (Symbolbild)

Polizeibericht

Hundewelpe stirbt durch Giftköder – Tierhasser bei Friedberg und Bad Nauheim unterwegs?

Giftköder-Alarm in der Wetterau: Zwischen Bad Nauheim und Friedberg wurde „Schneckenkorn“ gefunden. Ein Jungtier ist bereits verstorben.

Bad Nauheim/Friedberg – In der Wetterau ist ein erst wenige Wochen alter Hundewelpe an einer schweren Vergiftung verstorben. Das teilte die Polizei am Donnerstag (01.07.2021) mit, die gleichzeitig Alarm schlug. Das Jungtier soll an einem Giftköder verendet sein. Während des Gassigehens entlang des Promenadenweges an der Usa zwischen Bad Nauheim und Friedberg hatte der Welpe offenbar „Schneckenkorn“ gefressen.

Dabei handelt es sich den Angaben nach um ein blaues Granulat, das eigentlich als Ungeziefervernichtungsmittel im Garten zum Einsatz kommt. Für Hunde sei es hochgiftig, so die Polizei.

Tierhasser in der Wetterau? Nicht der erste Giftköder-Fund

Der kleine Vierbeiner verstarb bereits am Montag (28.06.2021). Unklar ist bislang, wer die Giftköder zwischen Bad Nauheim und Friedberg verteilte und in welchem Umfang dies geschah. Rückstände des „Schneckenkorns“ seien in einem Gebüsch gefunden worden.

Die Polizei mahnt Wetterauer Hundehalter deshalb dazu an, ihre Lieblinge beim Spaziergang nicht aus den Augen zu lassen, und verdächtige Beobachtungen der Polizei zu melden (Telefon: 06031/6010). Treibt vielleicht sogar ein Tierhasser in der Wetterau sein Unwesen? Erst im Mai hatte eine Vergiftung einen vierjährigen Mischlingshund in die Tierklinik gebracht. Das Tier hatte bei Heuchelheim ausgelegtes Blaukorn gefressen. (red/ag)

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