Wegen der Corona-Regeln halten die im Rosensaal erschienenen Frohsinn-Mitglieder Abstand zueinander.	FOTO: PM
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Wegen der Corona-Regeln halten die im Rosensaal erschienenen Frohsinn-Mitglieder Abstand zueinander. FOTO: PM

Hoffen auf den Neustart

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Bad Nauheim-Steinfurth (pm). Unter Einhaltung aller coronabedingten Hygienemaßnahmen hat der Gesangverein Frohsinn seine im März ausgefallene Mitgliederversammlung im Rosensaal nachgeholt. 31 Mitglieder erschienen, und die Freude war bei allen groß, sich im Rahmen des Gesangvereines endlich wieder einmal sehen zu können.

Mit herzlichem Applaus wurden die beiden Dirigenten Volker Kolle und Jan Frische begrüßt, die seit den CoronaAusbrüchen nicht mehr mit ihren Chören proben durften. Beide sprachen ihr Bedauern über die lange Chorpause aus - und ihre Hoffnung, nach der Sommerpause in irgendeiner Weise die Proben wieder in kleinem Rahmen aufnehmen zu können. Sei es auf einer offenen Wiese, in den einzelnen Stimmgruppen in der Kirche oder im Rosensaal. Vorstand und Dirigenten waren sich einig, in den kommenden Wochen Lösungsmöglichkeiten finden zu wollen, die sich mit den Hygienevorschriften des Hessischen Sängerbundes in Einklang bringen lassen.

Einnahmen weggebrochen

Anschließend verlas die zweite Schriftführerin Gabi Sulzer den Jahresbericht aus der Vor-Corona-Zeit, als der Verein noch rege im aktiven Sangestreiben gestanden hatte. Sie erinnerte an die Faschingsveranstaltung im Rosensaal, die Teilnahmen an der »Wetterauer Nacht der Kirchen«, das Lichterfest bei der Rosenunion, die Wetterauer Chortage in der Trinkkuranlage, das Steinfurther Dorffest, den Besuch zum 175-jährigen Bestehen des Berstädter Gesangvereins, den »Kaffeeklatsch« in Stammheim, die Eröffnung des Jugendstilfestivals in Bad Nauheim, den Dialektgottesdienst in der evangelischen Kirche in Steinfurth, die Teilnahme an einem Stimmbildungsseminar, die Chorfreizeit der Crescendofrauen, die gesangliche Umrahmung des Volkstrauertages und die Weihnachtskonzerte auf dem Bad Nauheimer Christkindlmarkt und in der evangelischen Kirche Steinfurth. Dazu kamen viele private Sangesauftritte.

Diesem Bericht folgte der Kassenbericht der Rechnungsführerin Christina Ittner. Coronabedingt musste der Verein auf viele Einnahmen verzichten, gleichzeitig aber seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Momentan steht der Verein noch auf finanziell gesunden Füßen. Doch rechnete Ittner genau vor, wie lange der Verein ohne finanzielle Einnahmen überleben kann. Die Kassenprüfer Brigitte Hofmann und Jutta Miller bescheinigten der Rechnungsführerin ein sehr ordentlich geführtes Kassenbuch und zollten ihr Respekt für die geleistete Arbeit. Miller beantragte die Entlastung des Vorstands, was einstimmig erfolgte. Als neue stellvertretende Kassenprüferin wurde Heidi Möller einstimmig gewählt.

Weiter berichtete Ittner über Dirigentenverträge ab Januar 2020, die Umgestaltung der Satzung, die Pflege der Datenbank und die Entwicklung der Mitgliederzahlen. Der Verein hatte im vergangenen Jahr acht Mitglieder durch Todesfall und drei durch Kündigungen verloren. Sechs neue Sängerinnen und Sänger verteilen sich auf alle drei Chöre.

Jutta Miller, Ursula Stapff und Eduard Thönges wurden für hervorragende Teilnahmen an Singstunden geehrt. Sie fehlten im ganzen Jahr bei nur einer Probe.

Posten des Vize derzeit vakant

Die Mitglieder segneten die überarbeitete Satzung ab, die damit sofort gültig wurde. Zweiter Vorsitzender Bernd Eichelmann hatte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Es konnte nicht neu besetzt werden, Der aktuelle Vorstand besteht aus folgenden Personen: Erste Vorsitzende Regina Wolf, erste Kassenwartin Christina Ittner, zweiter Kassenwart Alfred Stede, erste Schriftführerin Larissa Wolf, zweite Schriftführerin Gabi Sulzer und die Beisitzer Ute Ehlenberger, Tobias Ruhmland, Hedwig Weiser, Katherina Wolf und Christian Wölflick.

Abschließend sprach Regina Wolf darüber, dass derzeit niemand sagen könne, wie die künftigen Termine aussehen könnten. Das geplante 175-jährige Vereinsjubiläum im kommenden Jahr, das Rosenfest 2021 - all das stehe wegen Corona noch in den Sternen.

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