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Heilpraktikerin spricht über »Lebensmittel Nr. 1«

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Von: Redaktion

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Susan A. Budeck, Heilpraktikerin aus Nidda, hat kürzlich beim Naturheilverein Bad Nauheim/Bad Vilbel einen Vortrag zum Thema »Wasser und Gesundheit« gehalten. Sie wollte zeigen, warum der Organismus den Menschen im Stich lässt, wenn er kein Wasser trinkt.

Susan A. Budeck, Heilpraktikerin aus Nidda, hat kürzlich beim Naturheilverein Bad Nauheim/Bad Vilbel einen Vortrag zum Thema »Wasser und Gesundheit« gehalten. Sie wollte zeigen, warum der Organismus den Menschen im Stich lässt, wenn er kein Wasser trinkt.

In wichtigen Kulturen und Religionen habe das Wasser religiöse Aspekte: Heilige Quellen, Brunnen, Seen und Flüsse, die Sintflut, der Taufritus und anderes mehr, sagte Budeck. Wasser werde im Alltag unterschätzt, aber es gebe seit 1993 den von der UN eingeführten »Weltwassertag« am 22. März. Der freie Zugang zum Wasser, besonders zu einwandfreiem Trinkwasser, sei in weiten Teilen der Welt trotz eines Grundrechts auf Wasser nicht gegeben. Klimawandel und Misswirtschaft würden das Problem verschärfen, und es sei mit Kriegen um Wasser zu rechnen.

Budeck erklärte, dass das Trinkverhalten einen extrem großen Einfluss auf die Gesundheit habe. Immerhin bestünde der Mensch zu zwei Dritteln aus Wasser. Die wichtigen Organe, allen voran das Gehirn mit 85 Prozent, hätten mehr als 80 Prozent Wasseranteil. Bei Muskeln seien es 25 und bei Knochen mehr als 10 Prozent. In jeder Körperzelle spiele Wasser eine wichtige Rolle, weil es elektrische und magnetische Energie erzeuge und das Immunsystem stärke.

Wasser halte das Blut flüssig, sei bei den Verdauungsprozessen unverzichtbar und transportiere fast alle Stoffe im Körper. Bei Wassermangel würden zunächst einige Funktionen des Körpers unterdrückt, und schließlich kämen alle zum Erliegen. »Wasser ist unser Lebensmittel Nr. 1!«, sagte die Referentin.

30 Milliliter pro Kilo Körpergewicht

Budeck ging auch auf unterschiedliche Wasserqualitäten ein. Von teuren, modischen »Designerwässern« riet sie ab. »Richtiges Wasser« müsse frisch und rein, also ohne Schadstoffe, angenehm zu trinken sein und gut schmecken. Dazu müsse es immer verfügbar sein und eine gute Ökobilanz aufweisen.

Budeck schloss ihren Vortrag mit ein paar Tipps: Morgens zuerst Wasser trinken, um die Verluste der Nacht auszugleichen. Zwischen den Mahlzeiten Wasser trinken. Während der Mahlzeiten wenig trinken, aber sehr gut kauen. Immer bei Durst trinken; grundsätzlich kleinere Mengen. Wenn man nach heftigem Schwitzen viel trinken will: mit Zusatz von etwas Salzsole (Himalaja-Salz in Wasser lösen), um die Salzverluste auszugleichen. Als tägliche Wassermenge gab Budeck 30 Milliliter pro Kilo Körpergewicht an.

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