Im Bundesfinale mussten die Teilnehmenden ihre Kenntnisse nicht nur in der Theorie unter Beweis stellen, sondern auch bei praktischen Vorführungen. FOTO: PM
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Im Bundesfinale mussten die Teilnehmenden ihre Kenntnisse nicht nur in der Theorie unter Beweis stellen, sondern auch bei praktischen Vorführungen. FOTO: PM

Großer Erfolg für Gioia Bannier

  • vonred Redaktion
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Bad Nauheim(pm). Ausgezeichnet: Schülerin Gioia Bannier von der St.-Lioba-Schule glänzte beim Bundesfinale des Wettbewerbs "Chemie - die stimmt!" mit herausragenden Prüfungsleistungen und erhielt dazu noch einen Sonderpreis. Kürzlich fand in Leipzig bereits zum vierten Mal das Bundesfinale dieses Wettbewerbs statt, der im 20. Jahr seines Bestehens erstmalig in allen 16 Bundesländern ausgetragen wurde.

Die Veranstaltung wurde im Jahr 2000 eigentlich als mitteldeutscher Wettbewerb vom Leipziger Studenten Jan Rossa gegründet und begeistert inzwischen bundesweit mehr als 4000 Teilnehmende jährlich.

Am Bundesfinale nahmen die 30 besten Zehnt- und Elftklässler Deutschlands teil, die sich im vergangenen Schuljahr in drei aufwendigen Wettbewerbsrunden gegen die Konkurrenz durchsetzen konnten. Bedingt durch die Corona-Krise fand der Wettbewerb erstmalig ausschließlich in Hausarbeit (erste und zweite Runde) oder per online-Klausur (dritte Runde) statt.

Umso mehr freuten sich die Organisatoren, Mitglieder des Fördervereins Chemie-Olympiade, dass zumindest das Bundesfinale als Präsenzveranstaltung stattfinden konnte. Dort mussten die Finalisten ihre Fertigkeiten in einer vierstündigen theoretischen Prüfung und in einer ebenso langen praktischen Prüfung unter Beweis stellen. Zu den Ausgezeichneten zählt die Bad Nauheimerin Gioia Bannier von der Sankt-Lioba-Schule. In Leipzig glänzte sie in der theoretischen Prüfung und konnte mit großem Vorsprung vor der Konkurrenz einen Sonderpreis für den zweiten Platz in der Kategorie Theorie erzielen. Dafür musste sie so manche harte Nuss knacken, die selbst für Studierende im Grundstudium Chemie noch eine Herausforderung ist. Belohnung für die Strapazen waren nicht nur wertvolle Sachpreise. So standen auch ein Besuch im Leipziger Zoo und eine Fahrradtour im Umland der Messestadt auf dem Programm.

Zudem erhielten alle Teilnehmenden begehrte MINT-EC-Punkte zum Erwerb eines MINT-EC-Zertifikates, Online-Stipendien von e-fellows.net und Tickets für die Wettbewerbsrunde zum deutschen Auswahlverfahren für die Internationale ChemieOlympiade. Das Bundesfinale wird mit Unterstützung der Arbeitsgruppe von Professorin Evamarie Hey-Hawkins an der Fakultät für Chemie und Mineralogie der Universität Leipzig ausgerichtet. Wichtige Förderer sind auch der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) und die Stadt Leipzig. Ausrichter des Wettbewerbs ist der Förderverein Chemie-Olympiade.

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