Gisela Schlüter über Blaise Pascal

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"Blaise Pascal: Denken, Zweifeln, Glauben". So lautet der Titel des Vortrages in der philosophischen Reihe. Referentin ist Dr. Gisela Schlüter von der Universität Erlangen-Nürnberg spricht am Freitag, 25. Mai, um 19.30 Uhr im Badehaus 2 im Sprudelhof.

"Blaise Pascal: Denken, Zweifeln, Glauben". So lautet der Titel des Vortrages in der philosophischen Reihe. Referentin ist Dr. Gisela Schlüter von der Universität Erlangen-Nürnberg spricht am Freitag, 25. Mai, um 19.30 Uhr im Badehaus 2 im Sprudelhof.

Blaise Pascal (1623–1662), Zeitgenosse René Descartes‹, zählt zu den wichtigsten und den scharfsinnigsten französischen Philosophen. Mathematiker und Philosoph und als solcher – wie Descartes – gründlich vertraut mit dem philosophischen Skeptizismus, widmete Pascal sich auch logischen, physikalischen, später vor allem theologischen Fragen. In scharfer Opposition zu den im 17. Jahrhundert noch enorm einflussreichen Jesuiten, ergriff er Partei für die augustinisch geprägte Bewegung des französischen Jansenismus und widmete sich einem Leben religiöser Spiritualität und Askese, dem sich seine berühmten Pensées verdanken, eine aus Aphorismen und Reflexionen bestehende Verteidigungsschrift des Christentums gegen Skeptiker und Atheisten und ein Grundbuch skeptischer Anthropologie.

Der Vortrag soll einen Überblick über Pascals Wirken, seine Philosophie und Theologie geben und auch auf seinen wohl meistkommentierten und schwierigsten Text eingehen, die berühmte Pascalsche Wette in den Pensées.

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