Verwaltungsmitarbeiter und Müllwerker kommen zum Fototermin zusammen (v. l.) Johannes Herold, Steffen Schneider, Mete Ercan, Klaus Kreß, Sascha Möller und Andreas Kneiske.
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Verwaltungsmitarbeiter und Müllwerker kommen zum Fototermin zusammen (v. l.) Johannes Herold, Steffen Schneider, Mete Ercan, Klaus Kreß, Sascha Möller und Andreas Kneiske.

Gebühren bleiben stabil

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Bad Nauheim (pm). Die Gebühren für die Müllabfuhr und die Straßenreinigung in Bad Nauheim können auch 2021 auf dem aktuellen Niveau gehalten werden. Das teilt Bürgermeister Klaus Kreß mit. »Es ist richtig, Müllentsorgung und Straßenreinigung in städtischer Hand zu behalten. Wir haben nicht nur im interkommunalen Vergleich günstige Gebühren für diese wichtige Dienstleistung, sondern sind auch stets verlässlicher Partner, da wir seit vielen Jahren alle Abfuhrtermine pünktlich einhalten.«

Steffen Schneider, Fachbereichsleiter Kur- und Servicebetrieb, erläutert die Berechnung: »Die Gebühren für die Abfallentsorgung und die Straßenreinigung werden immer im Voraus für vier Jahre kalkuliert - so im Jahr 2017 für die Jahre 2018 bis 2021. Durch Kostensteigerungen für die Entsorgung von Rest- und Bioabfall über den Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises, die an uns weitergegeben wurden, mussten die Müllgebühren zum 1. Januar 2018 angehoben werden. Die Gebühren für die Straßenreinigung, die nur in der Kernstadt erhoben werden, blieben unverändert. Zuvor wurden im Jahr 2014 die Gebühren gesenkt, um eine bestehende Ausgleichsrücklage abzubauen.«

Am Ende jedes Jahres gebe es zudem eine Nachkalkulation der Gebühren, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Diese seien bewusst so berechnet, dass sie nicht zu 100 Prozent die tatsächlichen Ausgaben abdeckten und somit eine Entnahme aus der Rücklage erfolgen müsse. Erst wenn diese aufgebraucht sei, würden die Gebühren erhöht.

»2019 konnten wir niedrigere Ausgaben bei der Müllentsorgung erzielen als geplant, sodass die Entnahme aus der Rücklage geringer ausgefallen ist. Die gleiche Situation hat sich bei der Straßenreinigung ergeben«, erklärt Johannes Herold, Fachdienstleiter Stadtbildpflege. »Somit wird sich in beiden Bereichen die Gebührenausgleichsrücklage aufgrund des guten Wirtschaftens und der guten Arbeit der Kollegen langsamer abbauen als zuvor angenommen«, ergänzt Schneider. Das Gebührenniveau bleibe somit 2020 und 2021 stabil. Im nächsten Jahr werde es eine Neukalkulation für die folgenden vier Jahre geben. FOTO: PM

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