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Erster Stadtrat Peter Krank, hier »ausgerüstet« mit einem Hundekotbeutel, hat selbst einen Hund. Er hört auf den Namen Boogie.

Für ein friedliches Miteinander

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Bad Nauheim (pm). Der Alltag mit Hund spielt sich zum großen Teil im Freien ab. Dabei treffen Hundehalter, ihre Tiere und Spaziergänger aufeinander - eine Begegnung, die manchmal problematisch sein kann. »Dies gilt besonders für unsere Wohngebiete und zahlreichen Grün- sowie Parkanlagen. Nicht selten kommt es dort zu Konfrontationen zwischen Hundehaltern und anderen Mitbürgern, deren Ursache oft banal ist«, erläutert der Bad Nauheimer Erste Stadtrat und Ordnungsdezernent Peter Krank, der selbst einen Hund hat.

Es sei wichtig, einige »Spielregeln« einzuhalten. Sie beziehen sich auf die Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Bad Nauheim, auf die hessische Hundeverordnung und die Abfallsatzung der Gesundheitsstadt. Krank kündigt an, dass das Einhalten der Bestimmungen in nächster Zeit verstärkt durch die Ordnungsbehörde kontrolliert werde. Dabei könnten Verstöße auch mit einem Bußgeld geahndet werden.

Leinenpflicht - Auf öffentlichen Straßen und Gehwegen in Bad Nauheim sind Hunde an der Leine zu führen. Dies gilt insbesondere für den Innenstadtbereich und die Anlagen: Kur-, Süd- und Goldsteinpark, Sprudelhof, Rosengarten, Karlsbrunnenplatz und Parkanlage an der Stadtbücherei. Hunde sollten auch in Feld- und Waldgemarkungen immer angeleint werden, insbesondere dann, wenn der Hund nicht zuverlässig hört. Während der Brut- und Setzzeit zwischen März und September reagieren Wildtiere besonders empfindlich auf Störungen. Wer beim Spaziergang auf den befestigten Wegen bleibt und seinen Hund an die Leine nimmt, vermeidet es, junge Feldhasen, Rehkitze und bodenbrütende Vögel aufzuschrecken. Die Tiere befinden sich insbesondere auf Feldern, Wiesen und Grünflächen, aber auch im Unterholz im Wald. Bei vielen Hunderassen wird bei der Begegnung der Jagdtrieb geweckt, sodass Hundehalter dann nicht mehr eingreifen können. Wenn ein Reh oder Rehkitz verletzt wird, läuft das Tier oft noch tagelang weiter, bevor es einen qualvollen Tod stirbt. Erster Stadtrat Krank: »Bitte helfen Sie mit, die Natur und unsere heimische Tierwelt zu schützen, und leinen Sie ihren Hund in den besagten Bereichen immer an.«

Spiel- und Bolzplätze - Auf Kinderspielplätzen und Bolzplätzen ist das Mitführen von Hunden verboten. Dies gilt auch für die dazugehörigen Grünanlagen. Generell sind Hunde so zu halten und zu führen bzw. zu beaufsichtigen, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von anderen Tieren und von Menschen ausgeht. Außerdem darf niemand belästigt werden.

Kontrolle - Um Gefahrensituationen für andere zu vermeiden, sollten Hunde nur von Personen ausgeführt werden, die körperlich in der Lage sind, der Zugkraft eines großen Hundes standzuhalten. Hört der Hund nicht zuverlässig, ist er an der Leine zu führen. Nur durch Anleinen kann vermieden werden, dass ein Hund - aus welchem Grund auch immer - einen Menschen in Angst und Schrecken versetzt, verletzt oder andere Tiere gefährdet. Eine fremde Person, die einem Hund begegnet, kann meist nicht einschätzen, wie sich dieser ihr gegenüber verhält.

Hundekot - Außerdem müssen Hundehalter dafür sorgen, dass der Hund seine Notdurft nicht auf Gehwegen verrichtet. Dennoch dort abgelegter Hundekot ist unverzüglich zu beseitigen. Dies gilt auch für öffentliche Grünflächen.

Lärm durch Bellen - Hunde sind so zu halten, dass niemand durch ein dauerhaft anhaltendes Bellen, mehr als nach den Umständen unvermeidbar, gestört wird.

Hundeschulen - Für Hundeschulkurse darf lediglich der Goldsteinpark genutzt werden. Hierfür ist im Vorfeld beim städtischen Kur- und Servicebetrieb eine Genehmigung einzuholen. Im Kur- und im Südpark dürfen die Kurse nicht angeboten werden.

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