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Machen auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam (v. l.): Ilona Geupel, Lisa Gnadl und Marianne Hohmann.

Frauenring organisiert Spende

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Bad Nauheim (pm). Die Istanbul-Konvention ist ein völkerrechtliches Instrument, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Dafür engagiert sich auch der Deutsche Frauenring. Kürzlich hatte der Landesverband zu einem Vortrag ins Erika-Pitzer-Begegnungszentrum nach Bad Nauheim eingeladen. Marianne Hohmann vom Teamvorstand begrüßte die Mitglieder und Gäste.

Referentin war Lisa Gnadl, langjährige frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

»Die Umsetzung der Istanbul-Kovention ist eine Verpflichtung, weil wir so viele Frauen und Kinder wie möglich vor Gewalt schützen und ihnen im Notfall helfen wollen«, sagte Gnadl. Dazu werde ein Konzept mit personell gut ausgestatteten Beratungsstellen, Frauennotrufen und ausreichenden Plätzen im Frauenhaus benötigt. »In Hessen fehlen etwa 300 Familienzimmer in Frauenhäusern, um nur die Mindestanforderungen der Konvention zu erfüllen.«

Aus der Praxis berichtete Ilona Geupel, Leiterin des Frauenhauses Friedberg. Durch die Pandemie kämen auf einen Frauenhausplatz fünf Anfragen. Die verfügbaren Plätze seien von 24 auf 32 erhöht worden, das Personal aber gleich geblieben. Um zu helfen, hatte sich der Vorstand des Frauenrings um Spenden für das Frauenhaus bemüht - Tegut sei dem Aufruf gefolgt.

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