FDP bedauert Kerb-Absage

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Bad Nauheim (pm). Die FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Bad Nauheim bedauert die Entscheidung der Kirchweihkommission, die Kerb auch in diesem Jahr ausfallen zu lassen.

Sicherlich sei es unter den Bedingungen von Corona schwierig, eine Straßenkerb zu veranstalten. Gleichwohl hätte es sich die FDP gewünscht, dass »zumindest ansatzweise über alternative Konzepte nachgedacht wird«.

Die Kerb sei sowohl für die Menschen in der Stadt als auch für die beteiligten Gastronomen ein wichtiges Ereignis. Die Bad Nauheimer Liberalen schreiben in einer Pressemitteilung, dass sie sich an der Abstimmung in der Kirchweihkommission nicht habe beteiligen können und sie sich im Vorfeld für eine Durchführung der Kerb in abgespeckter Form stark gemacht habe.

Bedauerlich sei darüber hinaus auch, dass selbst alternative Konzepte wie eine Veranstaltung in der Trinkuranlage von der Stadtverwaltung abgelehnt worden sei.

Angesichts der Tatsache, dass in Nachbarstädten wie Friedberg oder Bad Vilbel Veranstaltungen durchgeführt werden und in Frankfurt selbst die Dippemess stattfinden könne, müsse man den Verantwortlichen der Stadt »schon eine sehr große Ideenlosigkeit vorwerfen«, schreibt die FDP.

In diesem Zusammenhang kritisierte der FDP-Bundestagsabgeordnete Peter Heidt das Land Hessen, das nach wie vor sklavisch an der Inzidenz hängen würde, ohne andere Parameter bei der Bewertung der Pandemie zu berücksichtigen. Hier sei selbst ein Bundesland wie Berlin deutlich weiter, wo auch die Hospitalisierungsrate bei der Frage, wie aktuell mit der Pandemie umzugehen sei, berücksichtigen werde, stellte Heidt fest.

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