Sie verteilen die Rosen an Mitarbeiterinnen im Rathaus (v. l.): Patricia Mayer, die Fachbereichsleiter Matthias Wieliki und Steffen Schneider, Klaus Kreß und Jasmin Yilmaz.	FOTO: PM
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Sie verteilen die Rosen an Mitarbeiterinnen im Rathaus (v. l.): Patricia Mayer, die Fachbereichsleiter Matthias Wieliki und Steffen Schneider, Klaus Kreß und Jasmin Yilmaz. FOTO: PM

Faire Geste im Rathaus

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Bad Nauheim (pm). Am Internationalen Frauentag (8. März) stehen die Rechte von Frauen weltweit im Fokus. Dazu gehören auch gute Arbeitsbedingungen und eine faire Entlohnung. Die Fairtrade-Initiative setzt sich unter anderem dafür ein, die Position von Frauen in Produzentenländern zu stärken.

Am Freitagmorgen haben Bürgermeister Klaus Kreß, Frauenbeauftragte Patricia Mayer sowie deren Stellvertreterin Jasmin Yilmaz im Hinblick auf diesen Tag Blumen aus fairem Anbau an die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung verteilt. Auch abends bei der gemeinsamen Veranstaltung der Frauenbeauftragten der Städte Bad Nauheim, Friedberg, Karben und des Wetteraukreises mit der Band »Night Nurses« im Kursaal des Dolce gab es faire Rosen für die Besucherinnen.

Mit einem Fairtrade-Siegel steht die Rose auch für Frauenrechte, denn der faire Handel setzt sich für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen in Ländern des Südens ein. Die Fairtrade-Rosen für den Blumenfachhandel werden unter anderem im ostafrikanischen Hochland um Mount Kenia auf einer Höhe zwischen 2200 und 2500 Metern angebaut. Die Rosen wachsen dort langsamer als in wärmeren, tiefer gelegenen Ebenen. Dadurch erlangen die Blumen eine überdurchschnittliche Qualität und Blütengröße. Weitere Fairtrade-Farmen für den Rosenanbau liegen in Äthiopien, Tansania, Simbabwe oder Ecuador.

»Der faire Handel stellt eine wirkungsvolle Methode der Armutsbekämpfung dar. Sichere soziale Grundrechte, speziell für Frauen, die Freiheit, sich in Gewerkschaften zu organisieren, sowie Gesundheitsschutz sind dank Fairtrade gewährleistet. Die Fairtrade-Standards schreiben den Arbeitgebern zudem Mindestlöhne, feste Arbeitsverträge mit Mutterschutz sowie einheitliche Bezahlung von Frauen und Männern bei gleicher Tätigkeit vor«, betont Mayer.

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