Kinder und Erzieherinnen haben einen großen Erntedank-Tisch geschmückt. FOTO: PV
+
Kinder und Erzieherinnen haben einen großen Erntedank-Tisch geschmückt. FOTO: PV

Die Erde ist ein großes Haus

  • vonred Redaktion
    schließen

Bad Nauheim-Nieder-Mörlen(pm). Die christlichen Gemeinden feiern in jedem Herbst das Erntedankfest. In der aktuellen angespannten Lage fragen sich die Menschen oft: Wofür sollen wir überhaupt danken? Eine einfache Antwort gaben die Kinder und Erzieherinnen der Kita an der Christuskirche in Nieder-Mörlen. Zusammen mit Pfarrerin Heike Thilo feierte der Kindergarten einen Gottesdienst auf dem Vorplatz der Kirche. Mit viel Raum im Freien konnten alle genug Abstand halten und sogar einige Lieder singen.

Rund um den Altar liegen bei diesen Gottesdiensten normalerweise Erntegaben, um daran zu erinnern, dass es reiche Erträge auf den Feldern gab. Dafür sorgten diesmal die Kinder. Alle brachten Obst, Gemüse, Nüsse, Kürbisse und mehr mit.

Dank für Freunde und für die Luft

So entstand eine bunte Mischung, die für die nötige Atmosphäre sorgte. Dazu sangen die Kinder Lieder und sprachen Dankgebete. Es wurde gedankt für genug Essen und Trinken, aber auch für Freunde, für Menschen, die auf einen aufpassen, und sogar für die Luft zum Atmen. "Die Erde ist ein großes Haus" lautet das aktuelle Kita-Projekt - eine Botschaft, Vielfalt zu erleben und zu genießen und daraus einen respektvollen Umgang miteinander und mit der Umwelt zu lernen. Letzteres findet praktische Anwendung beim Basteln der St.-Martins-Laternen aus Recyclingmaterial. Später sollen die Kinder über die vier Elemente Erfahrungen sammeln, machen Ausflüge in die Natur, lernen Pflanzen und Tiere kennen. Ein Kita-Vater bietet Experimente zum Thema Wasser an. Es werden Teppiche gewebt und Geschichten erzählt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare