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Enge Zusammenarbeit in der Labordiagnostik

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Bad Nauheim (pm). Eine enge Kooperation auf dem Gebiet der Labordiagnostik haben die Kerckhoff-Klinik und die Pitzer-Kliniken vereinbart. Ab dem kommenden Montag werden die Untersuchungen für die Patienten der Kaiserberg-Klinik und der Klinik am Südpark im Kerckhoff-Labor vorgenommen.

Bad Nauheim (pm). Eine enge Kooperation auf dem Gebiet der Labordiagnostik haben die Kerckhoff-Klinik und die Pitzer-Kliniken vereinbart. Ab dem kommenden Montag werden die Untersuchungen für die Patienten der Kaiserberg-Klinik und der Klinik am Südpark im Kerckhoff-Labor vorgenommen. Das sieht eine Vereinbarung vor, die jetzt von den Geschäftsführern beider Häuser unterzeichnet wurde. »Damit wollen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit, die zwischen unserer Diabetes-Klinik und dem Labor der Kerckhoff-Klinik bereits seit Jahren erprobt ist, nun auf alle Pitzer-Kliniken am Standort Bad Nauheim ausweiten«, erläutert Dr. Michael Stödtler, Geschäftsführer der auf Reha spezialisierten Pitzer-Gruppe. In Kürze soll auch die vierte Klinik der Pitzer-Gruppe in Bad Nauheim, das Kerckhoff-Rehazentrum, das gemeinsam mit der Kerckhoff-Klinik auf dem Herz- und Gefäßcampus betrieben wird, in das Projekt eingebunden werden.

»Im Rahmen dieser Zusammenarbeit haben wir Zugriff auf eines der modernsten Labors vor Ort und können auch im Bereich der Laboranalysen höchste Qualität bei der rehabilitativen Versorgung unserer Patienten gewährleisten«, sagt Stödtler. Der kaufmännische Geschäftsführer der Kerckhoff-Klinik, Ulrich Jung, ergänzt: »Aus unserer Sicht ist diese Zusammenarbeit vor allem unter zwei Aspekten von großer Bedeutung - zum einen wird damit der vielversprechende und notwendige Kurs der engeren Kooperation Bad Nauheimer Kliniken gestärkt. Vor allem aber vertieft diese Vereinbarung die Zusammenarbeit zwischen der Akutversorgung durch die Kerckhoff-Klinik und der Rehabilitationsmedizin in den Pitzer-Kliniken. Die noch engere Abstimmung beider Versorgungsbereiche bringt große Vorteile für die Patienten.« Stödtler zufolge werden durch die räumliche Nähe der Kliniken transportbedingte Beeinträchtigungen der Analytik ausgeschlossen, zudem könnten die Untersuchungen zeitnah erfolgen. Gleichzeitig sei durch die Online-Anbindung der Pitzer-Häuser an das Labor der Kerckhoff-Klinik eine kurzfristige Übermittlung der Befunde gewährleistet. Medizinisch notwendige Schritte könnten viel schneller eingeleitet werden.

»Dies kommt vor allem der Notfallversorgung zugute, die damit rund um die Uhr schnell und aus einer Hand gewährleistet werden kann«, betont der Pitzer-Geschäftsführer.

Neben den medizinischen Vorteilen sehen beide Geschäftsführer auch ökonomische Synergien. Jung: »Viele unserer Patienten werden nach der Akutbehandlung im Rahmen der klinischen Zusammenarbeit für eine Anschlussheilbehandlung ohnehin in das Rehabilitationszentrum am Campus oder in die Klinik am Südpark verlegt, weil beide über hohe kardiologische Kompetenzen verfügen. Da für diese Patienten, die wir bereits kennen, in aller Regel schon Befunde aus unserem Labor vorliegen, können in vielen Fällen Doppeluntersuchungen vermieden werden.« Die getroffene Vereinbarung sei ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung gemeinsamer Versorgungsstandards. »Als einer der größten Reha-Spezialisten in Hessen haben wir früh erkannt, wie wichtig die enge Verzahnung und Kooperation mit akutmedizinischen Einrichtungen ist. Die gemeinsame Entwicklung von medizinischen Standards ist daher nur folgerichtig«, sagt Stödtler.

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