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Sie setzen sich dafür ein, dass es rund ums Große Rad in Schwalheim schön bleibt (v. l.): Linda und Ortwin Faatz, Uwe Kreuter, Dieter Hahn und Hans-Jürgen Englert.

Einsatz fürs Wahrzeichen

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Bad Nauheim-Schwalheim (pm). Viele Jahre lang hat der im Haus am Großen Rad wohnende Peter Simon, der ehemalige Radwärter, nicht nur für ein intaktes, sich drehendes Wasserrad, sondern aus Eigeninitiative auch immer für Blumenschmuck und saubere Wege rund um das Schwalheimer Wahrzeichen gesorgt. Leider ist Peter Simon seit einiger Zeit erkrankt, sodass engagierte Schwalheimer Bürger eingesprungen sind.

Hanni Kreuter und Linda Faatz pflanzten in den von Simon aufgehängten Blumenkästen und auf den Zaunpfosten des Radwärterhauses frische Sommerblumen. Uwe Kreuter und Ortwin Faatz säuberten zusammen mit den Ortsbeiratsmitgliedern Hans-Jürgen Englert und Heinz Dieter Hahn die Wege rund um dieses Industriedenkmal aus dem 18. Jahrhundert und sorgten dafür, dass die Büsche nicht mehr über die Wege wuchern.

Damit haben diese engagierten Schwalheimer dafür gesorgt, dass das Gelände um das Rad sauber ist und einen ansprechenden sommerlichen Anblick für Spaziergänger und Radfahrer bietet, die hier vorbeikommen.

Appell wegen Zustand des Rades

Der Zustand des Kulturdenkmals sei besorgniserregend, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereinsrings Schwalheim. Aufgrund von technischen Defekten drehe es sich nunmehr seit mehreren Monaten nicht mehr, weshalb das Holz großen Schaden erleide. Das Rad sei erst vor wenigen Jahren für über 200 000 Euro erneuert worden. »Hier appellieren die Schwalheimer Bürger an die Stadtverwaltung Bad Nauheim und die zuständigen Stellen, doch bitte unabhängig von rechtlichen Fragestellungen zeitnah dafür zu sorgen, dass das schöne Wahrzeichen den Schwalheimern noch lange erhalten bleibt und den interessierten Spaziergängern und Besuchern diese Attraktion - gerade auch vor dem Hintergrund der Sanierung der Windmühle an den Gradierbauten - in Betrieb zu zeigen.«

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