Schlaf-Würfel

Eine Nacht im Schlafwürfel in Bad Nauheim

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  • red Redaktion
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Das Start-up-Unternehmen Sleeperoo aus Hamburg hat den "sleep Cube" am Gradierbau aufgestellt. Eine Übernachtung darin kann allerdings teuer werden.

Außergewöhnliche Idee oder teurer Humbug? Am Gradierbau I kann man ab Montag in einem Schlafwürfel übernachten und die solehaltige Luft einatmen – für bis zu 200 Euro die Nacht.

Das Start-up-Unternehmen Sleeperoo aus Hamburg bietet seine Schlafwürfel, mittlerweile bekannt durch die TV-Sendung "Die Höhle der Löwen", in Zusammenarbeit mit der Tourist-Information zur Miete an. Weitere Orte in Hessen sind etwa die Ruine Krukenburg in Bad Karlshafen, Kloster Eberbach oder ein Möbelmarkt in Bad Homburg.

1,60 Meter breit und zwei Meter lang

Zwei Erwachsene und ein Kleinkind sollen Platz finden auf der 1,60 Meter breiten und zwei Meter langen Matratze im "sleep Cube". Drei Panoramafenster geben den Blick frei auf die Umgebung und den Himmel; man soll so die besondere Atmosphäre des Ortes eine Nacht lang genießen können, werben die Macher. "Meeresbrise fern von der Küste!" nennen die Anbieter das Bad Nauheimer Angebot.

Die gesamte Ausstattung sei aus nachhaltigen Materialien gefertigt; Licht spendeten integrierte LED-Leuchten. Im Übernachtungspreis von 120 Euro wochentags, 160 Euro freitags und sonntags sowie 200 Euro samstags ist eine "Chillbox" mit einer Flasche Wasser und (Bio-)Snacks inbegriffen. Außerdem darf man Toilette und Waschbecken benutzen. Das Gelände kann von 10 bis 18 Uhr zusammen mit Kurkarteninhabern genutzt werden. Davor und danach sind die "sleeperoo"-Übernachtungsgäste alleine auf dem umzäunten Gelände mit Strandkörben und Liegen, Kneipp-Tretbecken, Armbade-Einrichtung, Barfußpfad und Keltenpavillon. Der Check-In erfolgt über die Tourist-Information, die bei Anreise den Schlüssel und die Snackbox ausgibt.

Stadtmarketing begeistert

"Als wir von dieser Möglichkeit gehört haben, waren wir sofort begeistert und konnten uns den ›sleeperoo‹ direkt an einem unserer Gradierbauten vorstellen", wird Stadtmarketing-Geschäftsführerin Katja Heiderich in einer Pressemitteilung zitiert. Gemeinsam mit dem Kur- und Servicebetrieb sei die Idee in ersten Gesprächen mit Geschäftsführerin Karen Löhnert konkreter geworden. Bad Nauheim habe dann recht schnell einen Zuschlag für das Aufstellen erhalten.

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