Die drei Ortsbeiratsmitglieder Benjamin Pizarro (l.), Talisa Philipp und Matthias Lüder-Weckler (2. v. r.) bei der Ortsbegehung mit dem Anwohner Bruno Müller. FOTO: PM
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Die drei Ortsbeiratsmitglieder Benjamin Pizarro (l.), Talisa Philipp und Matthias Lüder-Weckler (2. v. r.) bei der Ortsbegehung mit dem Anwohner Bruno Müller. FOTO: PM

Einbahnstraße als Lösung?

  • vonred Redaktion
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Bad Nauheim(pm). "Die Verkehrssituation in der Fußgasse ist nicht mehr länger hinnehmbar" - mit diesen Worten wandte sich Anwohner Bruno Müller an den Ortsbeirat Nieder-Mörlen. In der Sitzung am 28. Oktober nahm Ortsvorsteher Matthias Lüder-Weckler das Thema mit auf die Tagesordnung, und es wurde über mögliche Lösungen des Problems gesprochen. "In der Sitzung waren viele betroffene Anwohner anwesend, die gute Vorschläge mitbrachten", heißt es nun in einer Pressemitteilung der FW/UWG Nieder-Mörlen.

Die Fußgasse in Nieder-Mörlen sei als verkehrsberuhigter Bereich gekennzeichnet und sehr schmal. Dennoch werde dort laut Anwohnern zu schnell gefahren, sofern es parkende Autos nicht verhinderten. Zwar gebe es wegen der Enge der Straße keine gekennzeichneten Parkflächen, es werde aber dennoch geparkt, wodurch das Fahren sehr erschwert werde.

Piktogramme und größere Schilder

Für die Anwohner sei diese Situation nicht länger hinnehmbar, weshalb dem Ortsbeirat Nieder-Mörlen eine schnelle und gute Lösung wichtig gewesen sei, schreiben die Freien Wähler. Bei einem Ortstermin im Dezember seien die Probleme erneut geschildert worden. Anwesend waren neben Ortsvorsteher Lüder-Weckler (FW/UWG), dem stellvertretenden . Ortsvorsteher Benjamin Pizarro (FDP) und Ortsbeiratsmitglied Talisa Philipp (FW/UWG) auch Anwohner Bruno Müller und der Fachdienstleiter der Verkehrsbehörde Stefan Reichert.

Wie die FW/UWG weiter schreibt, sei man zu dem Entschluss gekommen, dass eine Einbahnstraßenregelung von der ehemaligen Bäckerei Kremer in Richtung Getränke Scheibel sinnvoll sei. Das Gleiche gelte für größere Schilder für den verkehrsberuhigten Bereich an der Einmündung der Straßen und für Piktogramme auf der Straße, die sich aber aufgrund der Witterung erst im Frühjahr anbringen ließen.

Abschließend heißt es in der Pressemitteilung: "Die FW/UWG Nieder-Mörlen möchte sich für die gute und schnelle Zusammenarbeit bei den betroffenen Bürgern, der Stadtverwaltung und dem gesamten Ortsbeirat bedanken."

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