In Pandemie-Zeiten denkt die St.-Lioba-Schule um: Eltern von Viertklässlern werden jetzt online informiert. Im Unterricht gehört digitale Technik bereits dazu. FOTO: PV
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In Pandemie-Zeiten denkt die St.-Lioba-Schule um: Eltern von Viertklässlern werden jetzt online informiert. Im Unterricht gehört digitale Technik bereits dazu. FOTO: PV

Digitaler Info-Abend an der Lioba

  • vonred Redaktion
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Bad Nauheim(pm). Die St.-Lioba-Schule informiert die Eltern von Viertklässlern ab dem heutigen Donnerstag erstmals in digitalem Rahmen über die Schulform Gymnasium. Es werden drei Online-Treffen über die Plattform Zoom angeboten.

Die sonst in diesen Wochen stattfindenden Informationsabende der Grundschulen sind dieses Jahr pandemiebedingt abgesagt worden.

Digitales 1x1: Unterricht mit Tablets und interaktiven Tafeln ab Klasse 5. Grafik 5 "Wir laden die Eltern zu einer Video-Konferenz ein und nutzen dafür das Portal der Firma Zoom, mit dem wir seit der ersten Lockdown-Phase erfolgreich arbeiten", berichtet Lioba-Lehrer Philipe Heinrich, der die Vorbereitungen für diese Veranstaltungen koordiniert.

"Die Installation von Programmen oder besondere Einstellungen in der Konfiguration von PCs oder Tablets sind nicht erforderlich", betont Heinrich. "Nur wenn sich jemand mit dem Smartphone beteiligen möchte, wäre die Installation der kostenlosen Zoom-App günstig." Alles andere werde dann während der Konferenz erklärt, mache aber auch ungeübten Computernutzern normalerweise keine Probleme.

Die Schule bereitet nach eigenen Angaben eine abwechslungsreiche Darstellung vor, in der neben dem Schulleiter Bernhard Marohn auch andere Lehrkräfte und vor allem Schülerinnen und Schüler zu Wort kommen. So sollen die Aufgaben und Möglichkeiten eines Gymnasiums möglichst konkret am Beispiel der Lioba-Schule gezeigt werden.

Gerade auf die Besonderheiten des privaten Gymnasiums, das sich in der Trägerschaft des Bistums Mainz befindet, wollen die Veranstalter etwas ausführlicher eingehen. Nach diesem vorbereiteten Teil werden dann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleinere Gruppen aufgeteilt, damit jeder die Möglichkeit hat, seine persönlichen Fragen zu stellen.

Für die Beantwortung dieser und anderer Fragen stehen bis zu sechs Lehrkräfte gleichzeitig bereit.

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