Ins Gespräch kommen (v. l.): Ria Ruppert, Sonja Jochmann, Andreas Stolz, Burkhard Mauer, Ralf Müller, Dr. Jörg-Uwe Hahn und Peter Heidt. FOTO: PV
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Ins Gespräch kommen (v. l.): Ria Ruppert, Sonja Jochmann, Andreas Stolz, Burkhard Mauer, Ralf Müller, Dr. Jörg-Uwe Hahn und Peter Heidt. FOTO: PV

Digitale Ausstattung verbessern

  • vonred Redaktion
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Bad Nauheim(pm). Der Wetterauer FDP-Landtagsvizepräsident Jörg-Uwe Hahn hat mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten Peter Heidt die Beruflichen Schulen am Gradierwerk (BSG) besucht, um mit den Verantwortlichen über die Entwicklungen im Bereich der sozialpädagogischen Ausbildung und der Digitalisierung zu sprechen.

Die FDP-Abgeordneten Hahn und Heidt, beide vertreten die Liberalen auch im Wetterauer Kreistag, nutzten die Möglichkeit, um sich über den Stand der Digitalisierung zu informieren.

An den BSG gäbe es Licht und Schatten. "Seit mehr als zehn Jahren kommunizieren wir über die vom Kreis eingerichtete Lernplattform wtkedu", hob Schulleiter Stolz hervor. Während der Corona-Zeit sei die Plattform intensiv genutzt worden, und es wurden sogar kurzfristig Videokonferenzen als neue Funktion installiert. An den BSG waren regelmäßige Schulungen im Angebot.

Jedoch habe die Corona-Krise weitere Defizite im Bereich der Digitalisierung offengelegt: Durch eine fehlende Ausstattung der Schülerinnen und Schülern mit Endgeräten sei es diesen zum Teil nicht möglich gewesen, dem digitalen Unterricht im Zeit des Lockdowns zu folgen, da sie privat nicht über geeignete Endgeräte verfügen. Viele konnten nur per Smartphone am digitalen Unterricht teilnehmen.

Unabhängig von Corona müsse die digitale Ausstattung an der Schule verbessert werden, etwa bei PCs, die für die kaufmännische Ausbildung unerlässlich seien, so der zuständige Abteilungsleiter Ralf Müller. "Oft müssen die Schülerinnen und Schüler zu zweit ein Gerät bedienen, das ist einfach nicht mehr zeitgemäß." Benötigt würde eine neuer PC-Raum mit Arbeitsplätzen für etwa 30 Lernende. Auch Videoprojektoren sollten in jedem Klassenraum zu finden sein.

Eine weitere Baustelle sei schnelles Internet. Zwar verfügt die Schule, wie die anderen Bad Nauheimer Schulen auch, seit einigen Jahren über einen Anschluss an das Glasfasernetz, doch sei die Vernetzung des Glasfasers innerhalb der Schule selbst noch nicht hergestellt, weswegen diese schnelle Verbindung nicht genutzt werden könne.

Hier bestehe dringender Handlungsbedarf, hebt auch Schulleiter Stolz hervor. WLAN für die gesamte Schule sei anders nicht möglich.

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