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Mit dem Theaterstück »Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen« von James Krüss kamen die Schülerinnen und Schüler der 8A beim Publikum hervorragend an.

Das verkaufte Lachen

  • VonRedaktion
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Bad Nauheim (pm). »Das ist schon sehr beeindruckend, wenn man sieht, wie selbstbewusst 13- bis 14-Jährige auf einer großen Bühne auftreten können«, schreibt Astrid Stark von der Freien Waldorfschule Wetterau in Bad Nauheim. Nach über einem Jahr habe man am 1. und 2. Oktober endlich wieder ein Klassenspiel im Saal der Schule aufführen können. Die Freude und die Erleichterung, sich wieder in der wirklichen Welt begegnen zu können, waren deutlich zu spüren.

»Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen« erzählt von der Einmaligkeit des Lachens, vom Teufel, der nicht lachen kann, aber um jeden Preis das Lachen gewinnen will und von einem unglaublichen Handel. James Krüss packender »Roman, hauptsächlich für junge Leser« erschien 1962, wurde mehrfach verfilmt und wird immer wieder gerne gelesen.

Timm Thalers wunderbares Lachen steckt alle an. Doch er verkauft es an den geheimnisvollen Baron Lefuet, der ihm dafür unendlich viel Geld verspricht: Der Baron erhält Timms Lachen, und Timm gewinnt fortan jede Wette. Bald aber merkt Timm, dass ein Mensch ohne Lachen kein richtiger Mensch ist - gleich, wie viel Reichtum er anhäuft. Timm schmiedet einen Plan, wie er sein Lachen zurückerobern kann. Lefuet ist nicht leicht zu überlisten, aber Timm gibt nicht auf.

Vier Wochen lang hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8A intensiv geprobt. Sie erarbeiteten ihre Rollen, entwickelten gemeinsam Szenen, lernten Texte, gestalteten Bühnenbilder und Kostüme.

»Die intensive Arbeit an solch einem Projekt, das zum pädagogischen Konzept jeder Waldorfschule gehört, schärft soziale Kompetenzen und ist nur im Team zu realisieren. Diese Herausforderung meisterten die Jugendlichen bravourös. Das Publikum im gut besuchten Saal wurde mit einem kurzweiligen Theaterabend belohnt und spendete reichlich Beifall«, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

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