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Annette Wetekam von den Stadtwerken Bad Nauheim bietet Hilfe und Unterstützung an. 

"Unterschreiben Sie nichts!"

Corona-Krise: Stadtwerke Bad Nauheim warnen vor Betrügern

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Viele Menschen befinden sich während der Corona-Krise weitgehend zu Hause. Betrüger nutzen das aus und klingeln an der Haustür. Davor warnen die Stadtwerke Bad Nauheim.

Bei den Stadtwerken Bad Nauheim häufen sich dieser Tage Anrufe von besorgten Bürgern. Sie schildern, dass sich Unbekannte als Mitarbeiter von Telekom oder von E.ON ausgeben, wie es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke Bad Nauheim heißt. An der Tür würden die Betrüger versuchen, Bad Nauheimer zum Abschluss eines Telekommunikations-, Strom- oder Gasvertrags zu drängen. "Unsere Kunden berichten, dass dabei auf einem Tablet unterschrieben werden soll und nicht einmal Vertragsunterlagen ausgehändigt werden", erklärt Ingrid Neeb vom Kundenservice der Stadtwerke Bad Nauheim.

Corona-Krise: Das Widerrufsrecht schnell nutzen

"Viele Bad Nauheimer bleiben dieser Tage zu Hause, um sich und andere zu schützen. In dieser Situation gehen die Unbekannten skrupellos vor, bedrängen unsere Kunden und überrumpeln sie", äußert sie sich besorgt. "Das ist wirklich geschmacklos."

Wer sich doch zu einem Vertrag hat überreden lassen und das bereut, sollte laut Empfehlung der Stadtwerke schnell handeln, denn innerhalb von 14 Tagen könnten Betroffene ohne Angabe von Gründen von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen. "Sie können sich auch an uns wenden, wir lassen niemanden hängen!", bietet Annette Wetekam, Leiterin Kommunikation und Kundenservice an. Die Mitarbeiter der Stadtwerke Bad Nauheim sind montags bis donnerstags von 7.15 bis 16 Uhr und freitags von 7 bis 12.30 Uhr unter der Telefonnummer 0 60 32/80 78 88 oder per E-Mail an kundenzentrum@stadtwerke-bad-nauheim.de erreichbar. Grundsätzlich raten die Stadtwerke Bad Nauheim zur Vorsicht bei Hausbesuchen. Auf Nummer sicher gehe, wer die folgenden Tipps berücksichtige: 1. Lassen Sie niemanden in die Wohnung. 2. Fragen Sie nach Namen und Vornamen des Besuchers. Lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen. Notieren Sie bei Zweifeln an der Echtheit die Daten. 3. Geben Sie keine persönlichen Daten heraus. 4. Unterschreiben Sie nichts. Bei Interesse bitten Sie, die Unterlagen dazulassen. Dann können Sie sie in Ruhe prüfen.

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